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So gründen Sie ein erfolgreiches Abonnementunternehmen

So gründen Sie ein erfolgreiches Abonnementunternehmen

Die Geschäftsidee, einen Abonnementservice anzubieten, existiert bereits seit langem, Abonnements sind daher wahrlich nichts Neues, die gab es bereits weit vor dem Internet. Wir konnten z. B. Zeitschriftenabonnements abschließen und uns diese frei Haus liefern lassen, wodurch wir uns den Gang zum Kiosk sparen konnten. Dass das Internet Veränderungen mit sich bringen würde, war wohl den meisten von uns schnell klar, dass diese Veränderungen ganze Branchen zum Überarbeiten ihrer Geschäftsgrundlage zwingen würde, konnten jedoch nur die wenigsten erahnen. Als gutes Beispiel hierfür dient die Nachrichtenbranche, denn durch das Internet waren Nachrichten plötzlich gratis verfügbar und die Menschen begannen deshalb kaum noch Zeitungen zu kaufen.

So manch ein Verlag fand sich aufgrund dessen ziemlich schnell in einer existentiellen Krise wieder. Auf der Suche nach neuen Einnahmequellen erinnerte sich so manches Mitglied im Aufsichtsrat eines Verlages an das Internet, denn das Internet ist nicht nur der Verursacher dieser Krise, sondern auch die Lösung. Man kann mithilfe des Internets nämlich noch so viel mehr tun, als nur bei Vulkanbet vorbeischauen. Man erreicht online eben auch eine unglaublich große Anzahl an Menschen und viele Leser sind bereit, für guten Journalismus etwas tiefer in die Tasche zu greifen. Daraus entstanden Bezahldienste wie Spiegel+ oder FAZ+. Dienste wie diese sind der Beweis, dass Abos noch lange nicht ausgedient haben. In unserem Ratgeber erfahren Sie, wie Sie ihr Abonnementunternehmen gründen und worauf Sie achten sollten, damit Ihr Unternehmen zu einem vollen Erfolg wird.

So gründen Sie Ihr Unternehmen

Image by Gerd Altmann from Pixabay

Um Ihren Kunden einen Abonnementservice anbieten zu können, müssen Sie zunächst einmal ein Unternehmen besitzen. Hierfür haben Sie einige verschiedene Möglichkeiten, Sie können beispielsweise ein bereits bestehendes Unternehmen kaufen. Diese Möglichkeit ergibt sich häufig, wenn sich die Firmenbesitzer zur Ruhe setzen möchten und niemand aus deren Familie daran interessiert ist, die Firma zu übernehmen. Es könnte allerdings auch der Fall sein, dass sich eben ein solches Unternehmen in Ihrem Familienbesitz befindet und dieses in Ihren Besitz übergeht. Die wahrscheinlichste Variante besteht jedoch darin, dass Sie Ihr Abonnementunternehmen zunächst einmal gründen müssen. Die gute Nachricht lautet hierbei, dass die Firmengründung eines Abonnementunternehmens mit genau den gleichen sechs Schritten erfolgen muss, wie die Gründung eines ganz normalen Unternehmens.

Schritt 1: Das Einholen aller Genehmigungen

Je nachdem in welcher Branche Sie Ihr Unternehmen ansiedeln möchten, kann es erforderlich sein, dass ganz bestimmte Zulassungen oder Genehmigungen benötigt werden, um überhaupt eine Firma gründen zu können. Ferner kann es möglich sein, dass der Nachweis von gewissen Qualifikationen erbracht werden muss, dazu können Ausbildungsnachweise, Studienabschlüsse oder bestandene Sachkundeprüfungen oder abgeschlossene IHK-Kurse gehören. Achtung, ob und welche Genehmigungen oder Bescheinigungen benötigt werden, kann sich von Bundesland zu Bundesland unterscheiden!

Schritt 2: Die Formalitäten der Unternehmensgründung abschließen

Wir möchten Sie an dieser Stelle daran erinnern, dass Sie sich zunächst für eine Unternehmensform entscheiden müssen, bevor das Unternehmen formal gegründet werden kann. Dies ist die wichtigste Etappe überhaupt, denn von der Unternehmensform hängt unter anderem ab, mit welchem Steuersatz erzielte Gewinne versteuert werden müssen und inwieweit Sie mit Ihrem Privatvermögen haften müssen, wenn die Firma einmal in Schieflage geraten sollte. Eine der beliebtesten Unternehmensformen in Deutschland ist die GmbH. Erste Anlaufstellen für die Gründung einer GmbH ist in der Regel die IHK.

Schritt 3: Ein Geschäftskonto einrichten

Ist erstmal die Unternehmensform definiert worden und die Firma gemäß deren Regelungen gegründet, muss ein Geschäfts- oder Firmenkonto eröffnet werden. Um welche Art des Kontos es sich handelt, hängt ebenfalls von der von Ihnen gewählten Unternehmensform ab. Während Freiberufler und Einzelunternehmer ein günstiges Girokonto für Ihre Firmenzwecke nutzen können, sollten sich die Geschäftsführer von Kapitalgesellschaften für ein Geschäftskonto entscheiden. Denken Sie außerdem daran, dass Ihre Kapitalgesellschaft erst dann Geschäftstätigkeiten aufnehmen kann, wenn das Stammkapital auf dem Geschäftskonto eingezahlt wurde und dies von einem Notar bestätigt wird.

Schritt 4: Die Krankenversicherung

Bei all der Aufregung, die eine Firmengründung so mit sich bringt, sollte man einige grundlegende Pflichten nicht vergessen. In Deutschland gibt es z. B. eine allgemeine Krankenversicherungspflicht und diese gilt selbstverständlich auch für Unternehmensgründer. Als Inhaber einer Firma haben Sie jedoch die Wahlmöglichkeit zwischen der privaten und der gesetzlichen Krankenversicherung. Man sollte sich allerdings nicht von den attraktiven Tarifen der privaten Krankenversicherungsanbieter blenden lassen, die insbesondere jungen Gründern geboten werden. Im Laufe der Jahre und mit zunehmendem Altem könnte ein wahrer Beitragsschock warten.

Schritt 5: Der Schutz des Firmeneigentums

Bereits frühzeitig nach der formellen Firmengründung sollten Sie damit beginnen, Ihr Firmeneigentum rechtlich zu schützen. Hierbei ist es wichtig, besonders sorgsam vorzugehen und nichts zu vergessen. Denken Sie dabei nicht nur an das offensichtliche Firmeneigentum wie etwa Patente, sondern auch an Produkte, Produktnamen, Logos, sowie Ihre Firmendomain. Des Weiteren sollte hierbei beachtet werden, dass es mitunter einige Monate oder gar Jahre dauern kann, bis die bei den zuständigen Behörden angemeldeten Schutzrechte in Kraft treten. Dazu kommt, dass diese zeitlich begrenzt sein können und natürlich auch Anmeldekosten für Schutzrechte anfallen.

Schritt 6: Buchhaltung und Steuern

Der letzte Schritt ist besonders umfangreich und das sagen wir nicht, um Ihnen Angst vor der Bürokratie, den Vorschriften oder gar dem berüchtigten Finanzamt machen zu wollen, sondern weil dies zu Ihrem eigenen Vorteil sein kann. Sie haben nämlich nicht nur Pflichten, sondern auch Rechte! Informieren Sie sich bei dem für Ihr Unternehmen zuständigen Finanzamt, in welchen zeitlichen Abständen Sie den Finanzbeamten Ihre Zahlen übermitteln und ihre Steuern abführen müssen, oder wenden Sie sich direkt an einen erfahrenen Steuerberater, der dies für Sie übernimmt. Ganz wichtig ist, dass Sie sich informieren, ob für Ihr Unternehmen Fördermittel beantragt werden können und welche Voraussetzungen für diese bestehen.

Einige Vorteile eines Abonnementunternehmens

Auf Abonnements zu setzen bietet nicht nur Ihrem Unternehmen, sondern auch Ihren Kunden einige Vorteile. Eine per Abonnement angebotene Dienstleistung bindet den Kunden eng an das Unternehmen, denn er muss nicht etwa einzelne Dienstleistungen nacheinander kaufen und kann sein Budget deshalb wesentlich leichter überwachen. Dazu kommt natürlich auch der größte Vorteil überhaupt, durch ein Abonnement werden die Kosten über einen längeren Zeitraum aufgeteilt, bei Jahresabos bedeutet dies zwölf kleinere Zahlungen anstelle eines einmaligen und damit größeren Rechnungsbetrages. Für den Firmeninhaber bedeuten Abonnements Planungssicherheit, denn durch Abonnements wissen Sie monatlich und für mehrere Monate im Voraus, mit welchen Zahlungen Sie rechnen können.

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