Sind Männer Mode-Muffel?

Männer und Outfits: Das kann gutgehen, muss es aber nicht. Auch wenn der gute Wille vorhanden ist, so scheitert es in puncto Geschmack häufig an der Umsetzung. Das muss jedoch nicht zwangsläufig bedeuten, dass Mann sich nicht stylen kann. Um im Kleiderschrank ein gutes Händchen zu beweisen, gibt es nachfolgend ein paar Tipps für das rundum gelungene Herren-Outfit. 

Elegantes Outfit oder elegante Persönlichkeit?
Image by Annalise Batista from Pixabay
Wer meint, dass beides irgendwie zusammengehört, der irrt. Vorbei sind die Zeiten, in denen Hemd, Hose und Jackett für den gewünschten Glamour gesorgt haben. Inzwischen wird Eleganz mit dem eigenen Charakter definiert und hängt nicht länger vom getragenen Zwirn ab. Charismatische Männer achten auf die Passform ihrer Kleidung und richten diese nach dem Anlass aus.
Frotteesocken sind ein Mode-Fauxpas? Das war einmal!
Im Zuge der ausgewogenen Work-Life-Balance wird der bequeme Casual Look immer häufiger toleriert. Männer und Outfits dürfen sich also auf bequeme und lässige Weise zusammenfinden. Eine flotte Jeans mit Stretch-Anteil oder auch eine coole Chino können dafür sorgen, dass der Look zwar nach Business aussieht, aber dabei nicht zu steif wirkt. Frotteesocken erleben gerade ihr Revival: Werden diese mit einem coolen Shirt, Jeans und Sneaker kombiniert, gelten sie aktuell als angesagt. Damit aus lässig nicht nachlässig wird, sollte man sich nur an solche Styling-Experimente heranwagen, wenn zumindest ein bisschen Gespür für Modegeschmack vorhanden ist. Unbeholfene Männer lassen die Frotteesocken einfach weg und konzentrieren sich auf das restliche Outfit.
Socken in Sandalen sollten nichtmal im Urlaub getragen werden!

In puncto Männer und Outfits gilt auch das Touristenmerkmal Nummer 1 aktuell als angesagt. Zumindest, wenn man sich die Prada-Models auf den Laufstegen dieser Welt anschaut. Doch Vorsicht: Was in Mailand, Paris oder New York funktioniert, kann bei Otto-Normalverbraucher schnell nach „zwei Wochen Pauschalreise Mallorca“ aussehen. Um keine Risiken einzugehen, sollten Kurzarmhemden, Achselshirts und Socken in offenen Schuhen lieber ignoriert werden.

Männer und Outfits: gekleidet ja – verkleidet nein

Grundsätzlich sollten sich Männer in ihren Outfits wohlfühlen, um authentisch und stilbewusst wirken zu können. Das bedeutet aber noch lange nicht, dass die Schlabberhose außerhalb der Sofa-Area ihre Daseinsberechtigung hat. Häufig können auch modische Experimente zum bis dato ungeahnten Wohlfühlfaktor verhelfen. Denn häufig haben wir bestimmte Farben oder Muster im Kopf, mit denen wir uns kein bisschen identifizieren können und entsprechende Kleidungsstücke noch nie anprobiert haben. Da stellt sich natürlich die Frage, wie viele tolle Outfits uns mit dieser Herangehensweise bereits entgangen sind?! Tipp: Einfach mal über den Tellerrand hinausblicken und zumindest im Geschäft ein paar neue Stilrichtungen ausprobieren.

Der Gentleman ist zurück

Der bereits erwähnte Trend zum Casual Look sorgt dafür, dass das schicke und elegante Outfit zur Ausnahme wird und damit den modernen Punk definiert. Vor allem junge Männer halten gegen den lässigen Look und setzen vermehrt auf Hemden, Hüte und sogar Fliegen. Das Resultat: Formvollendete Outfits, welche einen Wohlfühlfaktor mit sich bringen, auffallend sind und das häufig angestrebte Paradiesvogel-Bewusstsein stärken.

Nicht jeder Trend ist gut für die Gesundheit

Es gibt inzwischen Trends, welche nicht gerade alltagstauglich und dazu noch gesundheitsschädlich sind. Das betrifft vor allem die aktuell fehlenden Socken in Sneaker. Wer auch im Winter nicht auf diesen Trend verzichten kann, riskiert eine Erkältung. Und wer sieht im kranken Zustand schon elegant oder modebewusst aus? Darüber hinaus enthalten viele Schuhe zahlreiche Schadstoffe, welche im Schuh direkt über die Haut des Fußes aufgenommen werden und ebenfalls krank machen können. Es lohnt sich also auch hin und wieder mal einen Trend vorbeiziehen zu lassen, wenn es um Männer und Outfits geht. Der Gesundheit zuliebe.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.