Schwerlastregal für den Keller von Master Regale – Anstrengender Aufbau, aber ein stabiles Regal

Nach jedem Umzug denkt man: „Jetzt steht mein Inventar!“ Doch bei jedem erneuten Umzug ändert sich doch wieder etwas. Möbel werden verkauft oder weggeworfen und wieder neue Möbel kommen dazu. Bei unserem letzten Umzug kam es zum Beispiel, dass wir im Gegensatz zu vorher, einen Keller haben und so musste natürlich auch ein Regal für den Keller her. Passenderweise durften wir das Schwerlast-/Steckregal 180x120x45cm (HxBxT) von Master Regale® testen. Ob uns das Schwerlastregal für den Keller überzeugen konnte, lest ihr hier.

Über das Schwerlast-/Steckregal 180x120x45cm (HxBxT) von Master Regale® – Produktversprechen:

Das blaue Schwerlastregal wurde bereits 1.000 Mal verkauft und gilt als stabil und hochqualitativ. Produziert wird das Metallregal mit Holzfaserplatten in Europa und besitzt die TÜV Rheinland Zertifizierung. Es hat die Maße 180 x 120 x 45 cm (H x B x T). Die Tragkraft liegt insgesamt bei 1.800 kg und bei bis zu 360 kg pro Fachboden; ausgestatet ist es mit fünf Fachböden. Das Eigengewicht liegt bei 28,4 kg. Aufgebaut wird es über ein Stecksystem und garnatiert eine einfache, schnelle Montage. Die Komponenten lassen sich leicht einsetzen und sind in 15 Minuten aufgebaut. Wie der Aufbau funktioniert, lässt sich in der beigelegten Montageanleitung nachschauen. Durch die Kombination von Metall und Holzfaserplatten garantiert es eine hohe Lebensdauer, Stabilität und Qualität. Zudem ist es widerstandsfähig gegen Korrosion und mechanische Beanspruchung.

Das Schwerlastregal für den Keller kann auch anders eingesetzt werden, z. B. im Lagerraum, Geschäft oder Haushalt. Dort kann es frei stehen oder an der Wand befestigt werden. Kaufen kann man es zum Beispiel bei Amazon zum Preis von 89,90 €. Die Versandkosten sind für Amazon Prime Mitglieder gratis. 

Der Produkttest:
Als das Regal ankam, mussten wir natürlich erstmal auf unseren Umzug warten. Doch dann war es soweit und nach der Begleichung des anfänglichen Chaos, machten wir uns im Keller ans Werk.
Zum Versand und Lieferumfang:

Das Regal wurde in einem Karton ausgeliefert. Zum Lieferumfang gehören 5 Spanplatten,10 Längs- und Quertraversen, 8 Winkelprofile ( Breite 37×37 mm, Stahldichte 1 mm), 5 Unterzüge, 8 Verbinder und 4 Plastik-Füße.

Zum Design und der Verarbeitung:

Das Design ist in Ordnung, eben ein Regal für den Keller, das praktisch sein soll und nicht als Deko-Element dienen soll. Dafür gefällt uns die Farbe im dunklen blau gut; mal etwas anderes als Metall-grau bzw. -silber. Die Verarbeitung der Einzelteile wirkt stabil und wir konnten keine Mängel erkennen.

Nun kommen jedoch die wichtigsten Parts: Wie verlief der Aufbau und wie stabil und wertig ist das Regal im aufgebauten Zustand?

Der Aufbau:

Wir haben uns natürlich gedacht in 15 Minuten wären wir mit dem Aufbau durch, vielleicht noch 5 Minuten zum Auspacken und um uns einen Überblick zu verschaffen. Doch am Ende haben wir knapp 50 Minuten für den Aufbau gebraucht. Und dabei haben wir das Schwerlastregal für den Keller gemeinsam aufgebaut und schon viele Regale und Co. aufgebaut, sodass wir eigentlich wissen sollten wie es läuft.

Doch wo lag das Problem? Es lag auf jeden Fall nicht an der Anleitung. Diese ist sehr übersichtlich und verständlich gestaltet, durch Bilder, die jeden Schritt gut erkennbar skizzieren. Auch die einzelnen Teile konnten wir gut den Teilen in der Anleitung zuordnen.

Problematisch war für uns eher das Stecksystem. An sich ist dieses vom Sinn her einfach zu verstehen und es ist klasse, dass man durch diesen Aufbau keine Schrauben etc. braucht und nichts gebohrt/geschraubt werden muss. Doch das Stecksystem war teilweise sehr wiederspänstig. Teilweise wollten die „Stecker“ einfach nicht in die Metallaussparungen passen.

Der erste Teil ging noch recht unproblematisch von statten; einstecken und mit einem Gummihammer festklopfen. Wir mussten die 8 Winkelprofile mittels der 8 Verbinder zu vier „Beinen“ machen. Wir steckten jeweils zwei Verbinder in ein Winkelprofil und klopften diese fest. Dann steckten wir das zweite Winkelprofil drauf und klopften es wieder fest. Schon hatten wir ein „Bein“ fertig. Im nächsten Schritt wurden jeweils zwei der Beine mittels 5 der 10 Längstraversen verbunden. Dabei konnten wir selbst entscheiden in welchem Abstand die Längstraversen eingesetzt werden, um so die Höhe der einzelnen Fächer zu bestimmen. Dies ging auch noch schnell und unproblematisch. Mit jedem Schritt wurden wir etwas schneller, da wir die Handgriffe zum Stecken besser drauf hatten. Nun konnten die 4 Plastik-Füße an jedes der „Beine“ befestigt werden.

Nun kam jedoch der Teil, der uns absolut den Nerv geraubt hat. Wir mussten die beiden Seiten der Regale mittels der 10 Quertraversen verbinden. Das hieß jeweils 5 auf der Vorderseite und 5 auf der Hinterseite. Dabei war wichtig, dass die Quertraversen sowohl auf der linken Seite/dem linken Bein einrasteten, als auch auf der rechten Seite/dem rechten Bein. Und dies war das Problem.

Sehr häufig mussten wir die Quertraversen wieder heraushämmern, da es nur auf einer Seite eingeschoben wurde. Und dazu kam, dass es mit Fortschreiten des Aufbaus immer schwieriger wurde, da das Regal natürlich immer mehr Form annahm und weniger flexibel war. Wir konnten das Regal also nicht mehr beliebig ausweiten oder zusammenziehen, um die Quertraversen links und rechts so zu platzieren, dass sie beim reinhämmern einrasten/eingeschoben werden.

Wir haben aber natürlich nicht aufgegeben und es immer wieder probiert, bis auch die letzte Quertraverse auf beiden Seiten eingerastet war. Dann konnten wir auch die 5 Spanplatten einsetzen, was probolemlos ging und die 5 Unterzüge anbringen. Auch hiermit hatten wir keine Probleme.

Die Nutzung:

In der Nutzung ist das Regal klasse. Klasse ist, dass wir die Regalböden frei im Abstand einsetzen konnten. So konnten wir bestimmten für welche Teile wir welches Fach nutzen wollten. Nun steht es fest auf dem Boden und hält bisher alles aus, was wir in das Regal gelegt haben. Wie sich das Regal in Zukunft hält, bleibt abzuwarten.

Mein Fazit:

Bis auf den Aufbau, der uns teilweise wirklich den Nerv geraubt hat, können wir das Schwerlastregal für den Keller empfehlen. Zudem ist der Aufbau zwar nicht in 15 Minuten, sondern eher 50 Minuten erledigt, aber noch wichtiger ist wohl das Endergebnis. Und dies kann sich bei diesem Regal sehen lassen. Durch die blaue Farbe bringt es Abwechslung in die sonst so grauen Kellerregale und dazu steht es fest und stabil. Außerdem kann man die Fächer frei in der Höhe einsetzen und es somit genau auf die eigenen Bedürfnisse zugeschnitten zusammenbauen.

Vielen Dank an das Team von Master Regale®, für diesen “stabilen” Test.

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Bildrechte: Mirellas Testparadies

Liebevolle Werbung: Dies ist ein Beitrag mit Produktsponsoring! Dennoch gibt er meine unverfälschte Meinung wieder!

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