Saubere Ohren mit Ohrenspray

Ohrensprays werden besonders durch die vermehrte Werbung in den letzten Jahren immer bekannter. Die Produkte sind in Apotheken erhältlich und sollen Ohrenschmalz wirksam und schnell entfernen.

Ohrensprays unterliegen dem Arzneimittelgesetzt, daher müssen diese für ihre Zulassung auf dem Markt strengen Prüfungen standhalten. Dies schafft Vertrauen in die Mittel, weshalb immer mehr Menschen natürlich wirksames Ohrenspray zur schonenden Reinigung des Ohrkanals verwenden.

Reinigung der Ohren mit Ohrenspray

Es gibt im Grunde zwei verschiedene Methoden, um Ohrenschmalz aus den Ohren zu entfernen. Eine Möglichkeit ist die mechanische Reinigung der Ohren. Dabei findet eine Entfernung des Sekrets aus dem Ohr auf eine mechanische Art und Weise statt, beispielsweise durch den Einsatz von Löffelchen, Schlaufenwerkzeug oder Ballonspritzen.

Ebenfalls ist es möglich, das Ohr mit einer Flüssigkeit zu reinigen, um das Ohrenschmalz zu entfernen. Dieses wird durch die Mittel flüssiger und läuft somit selbstständig aus dem Ohr – dies ist zumindest die Theorie.

Hinsichtlich der Ohrenreinigung ist es am wirksamsten, diese beiden Arten der Reinigung miteinander zu kombinieren. Das Ohrenschmalz kann als Vorbehandlung verflüssigt werden und dann im Nachgang durch den Einsatz von speziellem Ohrenbesteck oder Ballonspritzen entfernt werden.

So funktionieren Ohrensprays

Ohrensprays reinigen die Ohren auf einem chemischen Weg. Das Cerumen, wie das Ohrenschmalz ebenfalls bezeichnet wird, wird durch die Sprays so aufgeweicht, dass es danach durch eine mechanische Reinigung problemlos und vor allem gründlich entfernt werden kann. Es handelt sich dabei also um keine Wundermittel, welche das Ohrenschmalz wie von Geisterhand verschwinden lassen.

Die unterschiedlichen Arten von Ohrensprays

Erhältlich sind auf dem Markt grundsätzlich zwei unterschiedliche Arten von Sprays. Der Vertrieb erfolgt zum einen unter der Bezeichnung Ohrenöl-Spray und zum anderen unter Ohrenspray. Die beiden Produktarten werden gleich angewendet, sie unterscheiden sich lediglich hinsichtlich ihrer Inhaltsstoffe.

Das Ohrenspray ist bei vielen Verwendern sowohl bekannter als auch beliebter. Die Basis dieser Sprays besteht aus Meersalz. Durch das Meersalz wird auch schon eingetrocknetes Ohrensekret gelöst und aufgeweicht. Danach ist eine einfache und gründliche Entfernung des Ohrenschmalzes möglich.

Die Ohrenöl-Sprays setzen im Gegensatz dazu – wie der Name bereits vermuten lässt – statt auf Meersalze auf Öle. Als Hausmittel werden Öle bereits seit langem zur Reinigung der Ohren genutzt. Oft sind in diesen Sprays Mandelöle oder Walnussöle enthalten, da diese eine besonders hohe Fettlösekraft haben. Auch hierdurch wird das Ohrenschmalz aufgeweicht und verflüssigt, sodass es im Anschluss unkompliziert und einfach mithilfe einer mechanischen Reinigung entfernt werden kann.

Die Anwendung von Ohrensprays wird von einem Großteil der Verwender als angenehmer und praktischer empfunden, als die Ohrenöl-Sprays. Bei den Ohrensprays kommt es zu keiner großen Verschmierung, was bei der Nutzung von Ohrenöl kaum vermieden werden kann. Allerdings ist die jeweilige Leistung der Reinigung immer von dem entsprechenden individuellen Produkt und nicht von der Art des Sprays an sich abhängig. Hier muss jeder für sich das passende Produkt finden.

Bild von Anemone123 auf Pixabay

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