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Liquids mischen – Tipps für den Erfolg

Liquids mischen – Tipps für den Erfolg

Viele Fans des Dampfens möchten ihr Liquid gerne in Eigenregie herstellen. Dies ist zum einen preislich äußerst attraktiv, zum anderen kann dabei den persönlichen Vorlieben hinsichtlich des Geschmacks und der Kreativität freier Lauf gelassen werden. So wird eine einzigartige Komposition für die E-Zigarette geschaffen, deren Rezept niemand anderes kennt.

Es werden für die Herstellung des eigenen Liquids lediglich ein paar Komponenten benötigt. Wichtig ist, dass diese einer guten Qualität entsprechen, wie die E-Liquid Base von Terpy.

Eigenes Liquid mischen – Das wird benötigt
Die Base
Image by mohamed Hassan from Pixabay

Als Grundlage für die Anmischung eines eigenen Liquids wird eine Base ohne oder mit Nikotin benötigt. Diese besteht aus pflanzlichem Glycerin, Propylenglykol und destilliertem Wasser. Die Base ist geschmacksneutral und setzt sich, abhängig von der jeweiligen Ausführung, aus verschiedenen Mischverhältnissen zusammen.

Die Aromastoffe im Liquid werden durch das PG, das Propylenglykol gebunden. Außerdem ist es antimikrobiell, weshalb es als Konservierungsmittel fungiert. Je höher der Anteil an Propylenglykol ist, desto süßer fällt der Geschmack des Liquids aus.

Dafür, dass unter der Einwirkung von Hitze weißlicher Nebel gebildet wird, ist das VG, das pflanzliche Glycerin, verantwortlich. Soll das Liquid einen intensiven Geschmack aufweisen, sollte der Anteil an PG höher gewählt werden. Um möglichst viel Dampf zu erzeugen, muss der Anteil an VG erhöht werden. Basen, die ein Verhältnis von 50:50 von VG und PG aufweisen, sind besonders ausgewogen.

Der Gehalt von Nikotin variiert bei den einzelnen Basen. Durch eine Mischung mit einer nikotinfreien Base, kann die Stärke auch variabel an die eigenen Bedürfnisse angepasst werden.

Das Aroma

Um das Liquid geschmackvoll zu gestalten, sind hoch konzentrierte Aromen notwendig. Diese dürfen auf keinen Fall pur gedampft werden. Abhängig von dem jeweiligen Hersteller fallen die Konzentrationen sehr verschieden aus. Eine gute Qualität ist in der Regel bei einer Konzentration zwischen einem und zehn Prozent zu erwarten.

Natürlich ist dabei vor allem der persönliche Geschmack ausschlaggebend. Grundsätzlich sollten in den Aromen keine ätherischen Öle, Zucker, Farbstoffe oder Fette enthalten sein.

Die Liquidflaschen

Liquidflaschen werden ebenfalls benötigt. Zwar sind die Varianten aus Plastik äußerst praktisch, allerdings sind diese nicht so langlebig und robust, wie die Modelle aus Glas. Plastik nimmt oft auch den Geschmack seines Inhaltes an, wodurch neue Mischungen geschmacklich verfälscht werden könnten.

Die Mischbehälter und Spritzen

Spritze und Mischbehälter sollten in unterschiedlichen Volumen angeschafft werden. Spritzen aus dem medizinischen Bereich eignen sich sehr gut zum Aufziehen, die Messbecher sollten mit einer gut lesbaren Skala ausgestattet sein.

Liquid anmischen – Das ist zu beachten

Ein guter Tipp besteht darin, bei den ersten Versuchen des Anmischens kleinere Mengen von circa 10 Millilitern herzustellen. So kann ohne einen großen Verlust ein neuer Versuch gestartet werden, falls die Konzentration zu hochbeziehungsweise zu niedrig ist, oder das Aroma nicht dem gewünschten Geschmack entspricht.

Die Konzentration des Aromas sollte zu Beginn möglichst niedrig gewählt werden. Falls diese dann zu schwach ausfällt, kann sie in kleinen Schritten gesteigert werden. Wenn das Liquid von Anfang an zu stark ist, ist eine nachträgliche Verdünnung wesentlich schwieriger.

Ebenfalls ist es ratsam, dem hergestellten Liquid ein wenig Zeit zum Reifen zu geben. Die Geduld wird nach circa ein bis zwei Wochen mit einem vollmundigen und intensiven Geschmack belohnt.

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