Entspannungsmethoden nach Entspannungstyp

Entspannungsmethoden nach EntspannungstypPhoto by Bruce Mars, CC0 Public DomainEgal wie sehr wir uns bemühen, dem Alltag mit Entspanntheit und klarem Kopf gegenüber zu treten – irgendwann hat uns der Stress eingeholt und wir können uns vor Terminen und Verpflichtungen kaum noch um das eigene Seelenwohl kümmern. Dauerhafter Stress schadet jedoch nicht nur unserem Gemüt, sondern auch unserer Gesundheit. Das liegt daran, dass er unser Immunsystem schwächt und unsere Cortisol-Werte erhöht. Damit wir nicht irgendwann am sogenannten Burnout-Syndrom leiden, müssen wir uns ganz bewusst Zeit für Entspannung nehmen. Da es verschiedene Entspannungstypen gibt, sieht das für jeden von uns anders aus. Ich habe mich mal schlau gemacht, welche Methoden sich je nach Typ anbieten.Der ruhige EntspannungstypDieser Entspannungstyp sehnt sich nach leisen Momenten und viel Ruhe. Meistens handelt es sich um introvertierteMenschen, die sich nach sozialen Interaktionen ausgelaugt fühlen und sich zurückziehen wollen. Um neue Energie zu tanken, sollte der ruhige Typ meditieren und sich mit verschiedenen Wellness-Behandlungen verwöhnen. In stressigen Phasen hilft auch Entspannungsmusik, die im Hintergrund gespielt werden kann. Ich versuche auch immer die richtige Musik zur Konzentration zu finden, wenn zu viele Gedanken auf einmal in meinem Kopf herumschwirren. Online gibt es übrigens tolle Playlisten, die selbst Poker-Spieler für die perfekte Konzentration nutzen.Der aktive EntspannungstypEs gibt Menschen, die können erst dann so richtig abschalten, wenn sie sich voll und ganz einer Aktivität hingeben. Für solche Entspannungstypen gibt es nichts Schlimmeres, als stundenlang am Strand herumzuliegen und den ganzen Tag nichts tun zu müssen. Solche Menschen brauchen daher eine sinnvolle Beschäftigung, um ihre Freizeit genießen zu können. Dies kann so gut wie alles sein. Bei schlechtem Wetter kann man sich zum Beispiel handwerklichen Aufgaben hingeben oder ein neues Rezept ausprobieren. Scheint die Sonne, hat auch die Gartenarbeit einen therapeutischen Effekt auf das Gemüt. Wichtig ist es jedoch, Beschäftigungen auszuwählen, die nicht zu intensiv sind und beruhigend wirken.Der genussvolle EntspannungstypBei diesem Typ geht es vor allem um eines: Genuss. Genau wie der ruhige Entspannungstyp profitieren Genussmenschen von unterschiedlichsten Wellness-Angeboten. Aromatherapie, Massagen und Saunagänge stehen ganz oben auf der Liste. Solche Menschen freuen sich auch über Geschenke wie Badezusätze, Duftkerzen und luxuriöse Kosmetikprodukte. Eben alles, was nicht unbedingt „nötig“ ist, aber die Sinne verwöhnt und aktiv die Selbstpflege unterstützt. Natürlich kann man sich auch mit leckeren Lebensmitteln verwöhnen: Aromatischer Käse, erlesene Weine und edle Schokolade lassen die Herzen aller Gourmets höherschlagen.Photo by Engin Akyurt, CC0 Public DomainDer athletische EntspannungstypTatsächlich gibt es Menschen, die sich beim Sport so richtig entspannen können. Rein neurologisch machtdies auch Sinn. Durch die Bewegung werden nämlich Glückshormone ausgeschüttet, die regelrecht süchtig machen. Für Hundehalter sind die täglichen Spaziergänge beim Stressabbau daher unglaublich wichtig. Sportliche Typen sollten auch verschiedenste Sportarten ausprobieren, die Körper und Geist stimulieren. Yoga, Pilates oder Bergsteigen eignen sich hier besonders gut. Hat man mehr Energie, kann man sich auch einem Tanzkurs anschließen oder das Tanzen sogar als Mannschaftssport betreiben. Die Hauptsache ist, dass der Spaß nicht ausbleibt.Der gesellige EntspannungstypÄhnlich wie der aktive und athletische Entspannungstyp, braucht der gesellige Entspannungstyp mehr als nur ein gutes Buch und eine Hängematte. Menschen, die sich in der Gemeinschaft erst so richtig entspannen können, sind meistens extrovertiert und schöpfen durch soziale Interaktionen neue Energie. Also sind sie das Gegenbild vom ruhigen Entspannungstyp. Damit gesellige Menschen in ihrer Freizeit sorichtig auf ihre Kosten kommen, sollten sie sich einem Verein anschließen und regelmäßig Spiel- oder Kochabende mit Familie und Freunden organisieren. Auch Gruppenausflüge und das gemeinsame Verreisen ist eine hervorragende Idee.Der kuschelige EntspannungstypDer kuschelige Entspannungstyp liebt vor allem eins: Wärme. Diese Menschen leiden häufig unter kalten Füßen und Händen und sind besonders im Winter extrem gestresst. Das liegt daran, dass sie ein stärkeres Kälteempfinden haben als andere, was nicht nur den Körper, sondern auch das Gemüt beeinflusst. Dieser Entspannungstyp sollte sich mit warmen Kaschmir-Pullovern verwöhnen und alle Wellness-Rituale ausprobieren, die dem Körper Wärme spenden. Wunderbar eignen sich warme Fußbäder, Wärmestrahler, leckere warme Tees und heiße Schokolade sowie dicke Socken und Nierenwärmer. Am besten können solche Menschen auch vor einem Kaminfeuer entspannen.
 
 

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