Arthrose – Das hilft wirklich gegen den Schmerz

Morgens möchte man aufstehen – und die Gelenke in Hüfte und Knie sind steif. Man tritt mit dem Fuß auf und ein Schmerz durchfährt den Körper. Die Bewegungen werden anstrengend und schmerzhaft. Arthrose – eine schmerzhafte und belastende Krankheit.

Für Arthrose gibt es bisher noch keine Heilung. Denn es handelt sich hierbei um eine degenerative Erkrankung eines Gelenks. Durch Über- und Fehlbelastung, falsche Ernährung, Übergewicht oder zu wenig Bewegung, wird der Knorpel geschädigt. Dieser trennt im Gelenk die beiden Knochenenden voneinander. Wenn der Knorpel erst einmal beschädigt ist, dann schmerzt das Gelenk bei jeder Belastung und wird steif, wenn es zeitweise nicht bewegt wird. Sobald die Krankheit einmal im Gelenk ist, gibt es keine Heilung mehr. Jetzt kommt es nur noch darauf an, die Beschwerden zu lindern. Was hilft gegen der Arthroseschmerz?

Auch wenn es schwerfällt: bewegen gegen Arthrose

Bild von naturwohl-gesundheit auf Pixabay

Wer an Arthrose leidet und den Ratschlag erhält sich zu bewegen, der freut sich wenig über diesen Rat. Denn jede Bewegung bei Arthrose schmerzt. Und wenn das Gelenk schmerzt, wollen Menschen nur noch eines, es ruhigstellen und es schonen.

Tatsächlich ist dies die falsche Herangehensweise. Denn eine komplette Schonung des betroffenen Gelenks verschlimmert die Arthrose langfristig nur. Das Gelenk und der Knorpel werden nicht mehr ausreichend mit Blut und damit auch nicht mehr ausreichend mit Nährstoffen versorgt. Dies hat die weitere Degeneration und eine Verschärfung der Arthrose zur Folge.

Wer sich stattdessen bewegt, regt seinen Kreislauf und sorgt für eine verbesserte Durchblutung des Gelenks. Anfänglich ist das Gelenk zwar noch steif und schmerzt, aber die Probleme sollten nach kurzer Zeit abnehmen. Sinnvoll sind natürlich keine Sportarten, die die Gelenke stark belasten. Niemand mit Arthrose sollte Turnen oder Trampolin springen. Angemessen sind stattdessen Low-Impact-Sportarten, die die Gelenke schonen. Beste Beispiele sind Radfahren oder Schwimmen. Besonders Sport im Wasser – es kann auch Aquafitness sein, für die, die nicht gern schwimmen, ist sinnvoll. Das Wasser trägt das Körpergewicht und die Gelenke werden so gut wie nicht belastet.

Gesunde Ernährung gegen Arthroseschmerzen

Viele Menschen schwören auf Nahrungsergänzungsmittel mit Glucosamin bei Arthrose. Sinnvoller ist, zunächst die Ernährungsgewohnheiten auf eine Knochen- und Gelenkfreundliche Ernährung umzustellen.

Außerdem sollten Arthrosepatienten mit Übergewicht, verstärkt daran arbeiten, überschüssiges Gewicht abzubauen. Das Übergewicht ist nicht nur ein Risiko für Herz- und Blutkreislauferkrankungen, sondern belastet die Gelenke zusätzlich.

Eine gesunde Ernährung schließt Nahrungsmittel aus, die die Knochensubstanz angreifen. Fleisch und andere tierische Produkte sollten gemieden werden. Das Calcium für die Knochen kann gut aus Käse aufgenommen werden, der besser verträglich ist als beispielsweise Rohmilch. Vor allem sollte nun Obst und Gemüse auf dem Speiseplan stehen. Auch Fisch, der reich an Omega-3-Fettsäuren ist, ist ein gutes Nahrungsmittel für Arthrosepatienten.

Bei einer Arthrosetherapie ist es wichtig, die richtigen Nährstoffe für Knorpel und Gelenke zuzuführen. Denn auch bei einer gesunden Bewegungsmenge, ist es wichtig, dass dem Körper überhaupt erstmal die nötigen Nährstoffe zur Verfügung gestellt werden. Denn sonst kann auch die beste Blutzufuhr zum Gelenk keine Nährstoffe zum Erhalt des Knorpels liefern.

Eine schmerzlindernde Arthrosetherapie ist eine Kombination aus gesunder Ernährung und schonender Bewegung.

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