Die Wizard-Reihe von Amigo – Das bekannte Stichspiel in verschiedenen Ausführungen

In der Vergangenheit durften ich und meine Spiele-begeisterte Familie schon einige interessante Kooperationen mit Amgio realisieren und wir durften wieder spielen, ähhhm testen. 🙂 Besonders klasse ist bei diesem Test übrigens, dass wir gleich zwei Spiele ausprobieren dürfen, da sie zur bekannten Wizard-Reihe gehören, die mittlerweile schon aus 5 Ausführungen besteht.

Über die AMIGO Spiel + Freizeit GmbH:

Die Firma AMIGO liegt im hessischen Dietzenbach und ist ein mittelständiges deutsches Unternehmen. Sie existiert bereits seit 1980, also seit über 30 Jahren und ist ein Hersteller für klassische Familien-, Karten- und Brettspiele. Berühmt wurde AMIGO durch viele Kartenspiele, wie “Halli Galli“, “Wizard” oder “6 nimmt”. Auch das weltbekannte Kartenspiel UNO hat der Verlag im Portfolio, sowie den Fantasy-Klassiker “Magic”, das erste Sammelkartenspiel seiner Art auf den deutschen Markt gebracht. AMIGO liefert seine Spiele an über 2.000 Spielfachhändler und exportiert die Spiele in über 50 Länder. Hier findet ihr auch die Twitter Seite von AMIGO und hier die Facebook Seite.

Über die Wizard-Reihe:

In den 1980ern auf dem amerikanischen Markt erschienen, brachte AMIGO Wizard 1996 auf dem deutschen Markt heraus. Bei dem Stichspiel gilt es stets, in die Zukunft zu sehen und möglichst exakte Vorhersagen zu machen. Im Laufe der Jahre wurde das Spiel weltweit bekannt und eine Turnierserie entwickelte sich. Auch die nachfolgenden Spiele der Reihe erfreuen sich größter Beliebtheit bei der großen Fangemeinde.

Zur Reihe zählen die folgenden fünf Wizard Spiele: Wizard, Wizard Extreme, Wizard Junior, Witches und Druids.

Der Produkttest:

Für den Test suchten wir uns die Varianten Witches und Wizard Extreme aus, wobei meine jüngeren Geschwister Wizard sowie Wizard Extreme schon kennen und bereits hellauf begeistert von den Spielen sind. Nun mussten also nur noch Witches gefallen und ich überzeugt werden.

Zu Wizard Extreme:

Der Autor des Kartenspiels ist Stefan Dorra und die Illustrationen stammen von dem renommierten Spielegrafiker Franz Vohwinkel, der bereits 1996 die Karten für das Original Wizard-Spiel gezeichnet hatte. Das Spiel ist ab 10+ und für 3 bis 5 Spieler geeignet. Die Spieldauer liegt bei 45 Minuten. Geeignet ist es für jung und alt, Familie oder Experte. Um zu gewinnen braucht man eine eine gute Strategie und ein klein wenig Glück. Von der Geschwindigkeit ist es eher ruhig, als turbulent. Das Spiel besteht aus 75 Spielkarten, 27 Siegeln, 1 Schwarzmagier und 1 Spielanleitung.

In der verwunschenen Welt der Fabelwesen sind die Zauberer die mächtigsten aller magischen Wesen. Ihre Aufgabe ist es, die Gabe der Prophezeiung und ihre magischen Kräfte weiter auszubauen, um die nächste Stufe der Magierprüfung zu erlangen. 
Doch aufgepasst, denn immer versucht jemand, die Prüfung und damit den Sieg der anderen zu vereiteln…
Im Unterschied zum Klassiker „Wizard“ geht es bei „Wizard Extreme“ nicht nur darum die Stiche, sondern auch die Stichfarbe vorherzusagen. Zudem gibt es nur eine Trumpffarbe: Die Zauberer. 
Ein Stichvorhersagespiel der Extraklasse, unterhaltsam und spannend bis zur letzten Sekunde

Zum Design und Inhalt des Spiels:

Was die Aufmachung angeht waren wir alle begeistert, sowohl meine jüngeren Geschwister, als auch wir Erwachsenen. Die Verpackung macht gleich deutlich was einem bei dem Spiel erwartet und ist weder zu überladen, noch zu unspektakulär gestaltet. Die Abbildungen bzw. Bilder sind sehr detailliert und farbenfroh und auch die Karten sind wunderschön und mit Liebe zum Detail verarbeitet worden. Was die Anleitung angeht, waren wir auch positiv gestimmt, da sie keine Fragen offen lässt und ebenfalls ansprechend gestaltet ist. Und um nach jeder Runde die Punkte notieren zu können, liegt sogar ein ansprechend und übersichtlich gestalteter Punkteblock mit bei.

Der Aufbau bzw. die Spielvorbereitung:

Der Aufbau geht natürlich sehr schnell, da es sich um ein eher kleineres Spiel bzw. ein Kartenspiel handelt. Die Karten werden verteilt und die Siegel sowie der Schwarzmagier in die Tischmitte gelegt; fertig.

Der Spielablauf:

Auch der Ablauf ist super durchhdacht, erklärt und kinderfreundlich bzw. dem angegebenen Alter entsprechend.

Zu Beginn bekommt jeder Spieler 15 Karten und bis auf einen sagen alle anderen, anhand ihrer Karten, wie viele Stiche sie in jeder Farbe erzielen werden. Danach nehmen sich die Spieler die entsprechenden, farbigen Siegel aus der Tischmitte; sollten keine farbigen Siegel mehr vorhanden sein, erhält der Siegel von einem anderen Mitspieler, welcher wiederum als Ersatz weiße Jokersiegel bekommt, die er während des Spiels für jede beliebige Farbe einsetzen darf. Der Spieler der auf die Stichvorhersage verzichtet, nimmt den Schwarzmagier. Er muss dann während des Spielverlaufs die Vorhersagen der Mitspieler möglichst effektiv stören.

Nun spielt ein Spieler eine Karte seiner Wahl aus und die angespielte Farbe muss von den Mitspielern bedient werden. Wer nicht bedienen kann, wirft eine beliebige Karte ab oder sticht gegebenenfalls mit Trumpf; rot ist die einzige Trumpffarbe. Wer den Stich bekommt, darf ein Siegel der entsprechenden Farbe abgeben. Hat der Spieler kein Siegel dieser Farbe und kein Jokersiegel, muss er ein schwarzes Strafsiegel nehmen. Auch die Siegel, die ein Spieler am Ende eines Durchgangs noch vor sich liegen hat, gelten als Strafpunkte. Am Ende des Spiels zählt jedes nicht abgelegte Siegel-Plättchen zwei, jedes schwarze drei und jedes Joker-Plättchen vier Minuspunkte. Der Schwarzmagier bekommt
maximal vier Strafpunkte, abhängig davon wie viele schwarze Strafsiegel die Mitspieler vor sich liegen haben.
Sieger ist der, der nach mehreren Durchgängen die wenigsten Strafpunkte hat.

Der Schwarzmagier erhält ebenfalls vier Minuspunkte, für jedes schwarze Siegel-Plättchen seiner Mitspieler, verringern sich die Minuspunkte um je einen Punkt.

Der Spielspaß:

Wir alle, ob groß oder klein, hatten viel Spaß an dem Spiel. Ich war jedoch zu Beginn noch etwas schlechter als meine beiden jüngeren Geschwister, da sie mit der Wizard-Reihe und insbesondere Wizard Extreme schon Erfahrungen gemacht haben. Doch bei der guten Erklärung und durch learning-by-doing, war auch ich recht schnell gut dabei. Das Spiel hat ein angenehmes Tempo und es wird nie langweilig. Zudem ist ein Spieldurchgang genau richtig von der Zeit, weder zu lang, noch zu kurz. Auch meine Geschwister sind begeistert von der Weiterentwicklung des Wizard Spiels und spielen es auch mit Freunden sehr gerne.

Der Abbau:

Auch einpacken lässt sich das Spiel in null Komma nichts, so muss man nicht lange auf- oder rumräumen.

Zu Witches:

Die Autoren des Kartenspiels sind Ken Fisher und Joe Andrews und die Illustrationen, der 60 fantasievollen Karten, stammen erneut von Franz Vohwinkel. Das Spiel ist ab 10+ und für 3 bis 6 Spieler geeignet. Die Spieldauer liegt bei 45 Minuten. Geeignet ist es für jung und alt, Familie oder Experte. Um zu gewinnen braucht man eine gute Mischung aus Strategie und Glück und von der Geschwindigkeit ist es eher ruhig, als turbulent.

Vier mächtige Hexen kämpfen um Gut und Böse. Die Mächtigste unter ihnen, versucht mit der Kraft ihres Elementes Feuer, die Macht an sich zu reißen. Bei dem Stichspiel Witches aus der erfolgreichen Wizard-Reihe gilt es, die roten Feuerkarten der bösen Feuerhexe zu vermeiden. Mit etwas Glück helfen die anderen Hexenkarten dabei, das gefährliche Feuer zu neutralisieren, sie können aber auch zusätzliche Minuspunkte einbringen. Manchmal kann nur noch ein Zauberer aus höchster Not retten.

Zum Design und Inhalt des Spiels:

Hier können wir nur auf das Gesagte zu Wizard Extreme verweisen. Auch hier ist die Aufmachung sehr schön und mit viel Liebe zum Detail gestaltet. Und auch hier gefiel uns die aussagekräftige, übersichtliche Anleitung. Und um nach jeder Runde die Punkte notieren zu können, liegt sogar ein ansprechend und übersichtlich gestalteter Punkteblock mit bei.

Der Aufbau bzw. die Spielvorbereitung:

Auch hier geht der Aufbau, da es ein Kartenspiel ist sehr schnell.

Der Spielablauf:

Auch der Ablauf ist super durchhdacht, erklärt und kinderfreundlich bzw. dem angegebenen Alter entsprechend.

Zunächst werden die Karten vollständig und gleichmäßg an die Spieler verteilt. Danach muss jeder drei Karten verdeckt mit einem Mitspieler tauschen; in der ersten Runde an den linken, in der zweiten an den rechten usw. Nun beginnt die erste Stichrunde. Auch hier gilt, die zuerst ausgespielte Farbe muss bedient werden. Wer die ausgelegte Farbe nicht mehr auf der Hand hat, darf eine beliebige Farbe ausspielen. Zusätzlich gibt es jedoch vier Zaubererkarten, die immer gespielt werden können, auf jede Farbe. Die höchste Karte in der zuerst ausgespielten Farbe gewinnt den Stich.

Jeder Spieler versucht, keine Stiche mit roten Feuerkarten zu gewinnen, da diese am Ende Minuspunkte bringen. Enthält ein Stich eine der vier Hexenkarten, kann dies gute oder schlechte Folgen haben: Während die grüne Hexe zusätzliche Minuspunkte einbringt, kann die blaue Hexe diese wieder neutralisieren. Die böse, rote Feuerhexe verdoppelt alle Feuerpunkte, die gelbe Hexe zieht dagegen fünf Minuspunkte ab. Schafft es ein Spieler, ALLE roten Feuerkarten zu gewinnen, bekommt er gar keine Minuspunkte notiert. Sobald ein Spieler 70 oder mehr Feuerpunkte erreicht hat, ist das Spiel beendet. Gewonnen hat der Spieler mit den wenigsten Feuerpunkte.

Der Spielspaß:

Auch diese Variante der Wizard-Reihe konnte ordentlich Spaß bringen und dies bei Groß und Klein. Auch hier stimmt das Tempo, sodass es nie langweilig wird, man aber auch nicht dauerhaft hochkonzentriert sein muss. Auch von der Dauer der Spielrunden ist es super, ein kleines Spiel für zwischendurch. Wir können gar nicht sagen, welche Variante wir besser finden. Hier ist nur etwas mehr Glück „im Spiel“, wenn es darum geht, wer gewinnt.

Der Abbau:

Auch einpacken lässt sich das Spiel in null Komma nichts, so muss man nicht lange auf- oder rumräumen. Nur das man hier noch den Spielplan, aber dafür keine Siegel einpacken muss.

Unser Fazit:

Beide Varianten aus der Wizard-Reihe konnten überzeugen, das heißt wir spielen sie sehr gerne. Da sie schnell aufgebaut und wieder weggeräumt sind, kann man sie super mal eben zwischendurch spielen. Zudem dauert eine Spielrunde auch nicht allzu lang. Hat man nach einer Runde jedoch immer noch nicht genug, kann einfach eine weitere angeschlossen werden oder man wechselt zu einer anderen Wizard-Variante. Wir empfehlen die Spiele auf jeden Fall gerne weiter.

Vielen Dank an das Team von AMIGO, für diesen „spielerischen“ Test.

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Bildrechte: Mirellas Testparadies

Liebevolle Werbung: Dieser Artikel ist durch eine Kooperation entstanden, dies beeinflusst jedoch weder meine Meinung, noch meine Erfahrung mit dem vorgestellten Produkt.

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