Meine ersten Tage in Windhoek, Namibia – Ich liebe dieses Land

Hallo meine Lieben,

nun bin ich schon fast eine Woche in Windhoek, Namibia und sende euch heute mit einem Bericht über meine ersten Tage ein Lebenszeichen. 🙂

Mit fast einer Stunde Verspätung kam ich in Windhoek an und ich konnte es gar nicht abwarten in den Ausgangsbereich zu meiner Freundin, Marie zu kommen. Doch bevor ich sie endlich in die Arme schließen konnte, musste ich mit den anderen Fluggästen erst einmal durch einen Gesundheitscheck, in Form eines Körpertemperaturscanners sowie der Abgabe eines Zettels über unseren Gesundheitszustand, welchen wir im Flugzeug ausfüllen mussten. Danach ging es weiter mit der Passkontrolle, wo wir wiederum einen Zettel abgeben mussten, den wir im Flugzeug ausfüllten. Dabei musste ich angeben wieso ich mich in Namibia aufhalte, wie lange und wo ich unterkommen werde. Zu guter Letzt musste ich noch auf mein Gebäck warten, was mir im übrigen wieder einmal wie eine Ewigkeit vorkam. Doch dann kam ich endlich in den Ausgangsbereich und konnte Marie nach so langer Zeit wiedersehen. Nach der ersten dicken Umarmung und den ersten schnell gewechselten Worten, musste ich natürlich gleich ein Foto über meine Ankunft, für die Nachwelt festhalten:

Die nächsten Tage hatten Marie und ich uns natürlich unglaublich viel zu erzählen und ich war gespannt, was sie als mit mir vorhatte, als quasi Einheimische. Sie selbst lebt in einer drei Zimmer Wohnung, mit drei Bädern, einem großen Essbereich und einer Küche in Hochlandpark mit zwei weiteren AIESECern. Sie selbst leitet hier in Namibia nämlich den Bereich Incoming Exchange, ist somit für die Praktikanten zuständig die hier in Namibia ein Praktikum machen bzw. beaufsichtigt die AIESECer in Nambia die diesen Posten haben sowie den Bereich Talent Management und steht somit allen AIESECern dieses Bereichs in Namibia mit Rat und Tat bezüglich Personalmanagement-Fragen zur Seite. Das Haus ist wirklich schick und bietet schon einen schönen Blick auf die Flora und Fauna von Namibia:

Doch nur die Gegend um ihr Haus herum interessierte reichte mir natürlich nicht. Und auch euch möchte ich die wunderschöne Hauptstadt von Namibia mit schönen Parks, Gebäuden und insbesondere Kirchen nicht vorenthalten. Absolut begeistert war ich von dem Parliaments Garden. Dort gibt es nicht nur eine große Rasenfläche, sondern auch vielfältige Blumen, Bäume und Palmen. Auch Eidechsen laufen hier und dort im Park herum.

Nicht unweit entfernt vom Parliaments Garden, der übrigens diesen Namen trägt, da dort das alte Regierungsgebäude steht, findet ihr auch den Zoo Park. Dieser ist etwas kleiner, bietet jedoch auch einen guten Einblick in die Vielfalt der Pflanzen in Namibia. Besonders diesen alten Baum, mit den gut erkennbaren Wurzeln fand ich bildschön:

Vom Parlaments Garden aus sieht man auch die Christuskirche:

Und auch das Unabhängigkeitsmuseum, welches architektonisch ein wahrer Hingucker ist liegt direkt neben dem Park:

Hier seht ihr eine weitere der vielen Kirchen in Windhoek:

Neben der Stadt nahm mich Marie noch auf einen weiteren Ausflug mit. Marie lernte nämlich drei Tage vor meiner Ankunft ein Mädchen kennen, Jana, welches schon viele Jahre mit ihrer Familie in Windhoek lebt und diese lud Marie, die Biologien ist, zum Ausflug zu Bekannten ein, die eine Auffangstation für Vögel auf ihrem Gelände haben. Dabei ging es raus aus der Stadt rein in fast unberührtes, freies Land. Die Landschaft ist einfach atemberaubend und nahm mir, die so oft und gerne redet den Atem. Ich glaube ich bin seit meiner Kindheit nie so ruhig während einer Autofahrt gewesen.

Und das Staunen ging weiter. Als ich mit Marie, ihrer Freundin sowie deren Mutter und deren Bruder bei deren Bekannten ankam begrüßten uns sogleich die drei Hunde der Familie. Dann zeigt uns Jana erst einmal das Haus ihrer Bekannten. Es war wunderschön eingerichtet und wirkte rustikal und heimelig, mit unglaublich vielen Büchern, Bildern, Holzschnitzereien, Fotografien und mehr. Danach ging es raus zu den vielen Vogelgehegen. Dort waren die verschiedensten und oft gebeutelten Vogelarten anzutreffen, von kleinen Raubvögeln über Papageien bis hin zu großen Adlern und Aasgeiern.

Nachdem wir die Vögel begutachteten ging es zurück auf den Balkon, wo schon viele weitere Freunde eingetroffen waren. Denn es gab ein Party, bei der jeder etwas feines mitbrachte. So bekam ich die Möglichkeit das leckere Obst und Gemüse aus Namibia zu verkosten sowie viele weitere leckere landestypische Produkte. Auch das Wildfleisch mit einem Mix aus dem dort lebenden Wild, wie Oryx oder Springbock musste ich natürlich probieren.

Ansonsten haben Marie, Jana und ich viel zusammen entspannt über Afrika und alles andere über das junge Mädchen sich so unterhalten gesprochen und das Leben genossen – Am Pool zum Beispiel, denn das Wetter ist hier einfach himmlisch.

Außerdem gehen wir gerne zusammen aus und dabei habe ich auch mein absolutes Lieblingsgetränk Vigo in der Sorte Marula kennengelernt. Diese Frucht wächst am Marula-Baum, auch Elefantenbaum genannt und gehört zur Familie der Sumachgewächse.

Neben dem vielen Sightseeing, Reden, Ausgehen und Entspannen musste ich natürlich auch shoppen gehen und zwar Postkarten sowie Souvenirs für meine Freunde und Familie. Daher musste ich mein Geld in die Landeswährung umtauschen Namibian Dollars, kurz NAD.

So, das war es fürs Erste. Ich hoffe euch hat mein kleiner Exkurs gefallen. Ich gehe dann mal schlafen, denn ich bin heute wieder sehr geschafft vom Tag und hier ist es nicht 22:41 Uhr, sondern schon 23:41 Uhr. 😉

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Bildrechte: Mirellas Testparadies

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