Ich bin wieder da und berichte von meiner Woche in Tuzla, Bosnien

Hallo meine Lieben,

ich bin wieder „zuhause“. Wie ihr seht bin ich nicht wie angekündigt am Sonntag und auch nicht am Montag Abend wieder da gewesen. Denn eigentlich wollte ich nur bis Sonntag bleiben um keinen Tag in der Uni zu schwänzen. Doch daraus wurde nichts.

Ich kam wie angekündigt um kurz nach 00:30Uhr in Tuzla, Bosnien an und wurde von einem kleinen Empfangskomitee empfangen. Meine beiden Cousins die lange mit ihren Eltern in Deutschland gelebt haben und zwei ihrer Freunde hatten mich abgeholt und dann ging es erst einmal nach bosnischer Manier einen Kaffee trinken. Danach konnte ich noch leckere bosnische Spezialitäten beim Bäcker essen und dann ging es nach hause, schlafen. Mit dem direkt ins Bett gehen wurde auch nichts, denn wir haben bis spät in die Naht gequatscht und das obgleich es doch am nächsten Morgen früh aufstehen hieß. Aber wenn man sich schon seit mehr als 10Jahre nicht mehr gesehen hat hat man eben viel zu bereden. Die erste und zweite Nacht habe ich mit meinen Cousins bei ihrem Freund geschlafen.

Bilder hochladenMeine beiden Cousins Selmir und Cako

Am nächsten Morgen ging es dann erst einmal Geld wechseln von Kuna in Konvertible Mark, danach zum Flohmarkt nach Souvenirs für meine Familie suchen und Geschenke für meine restliche Familie, die ich sogar schon seit 18 Jahren nicht mehr gesehen habe. Nach dem Flohmarktbummel ging es schnell in einen kleinen Supermarkt Süßigkeiten für die Kleinen und auch Großen zu kaufen, denn es gehört zum guten Ton der Familie beim ersten Besuch etwas zu schenken. Da ich mittlerweile eine sehr große Familie mitsamt Tanten, Onkeln, Cousinen, etc. habe habe ich glatt für 20€ Süßkram gekauft. In jedem Haus wurde ich freundlich und vor allem glücklich empfangen, dann wurden Fotos gemacht, Süßigkeiten verteilt und das in jedem Haus. Zu guter Letzt wurde dann Kaffee getrunken und für mich wurde gekocht. Ich durfte mir etwas wünschen und suchte mir Pita mit Kartoffeln aus. Das ist vielleicht lecker. 🙂

Bilder hochladenIch liebe Pita

Am Samstag Abend durfte ich auch das Nachtleben in Bosnien kennen lernen, denn die Schwester von der Freundin meines Cousins hatte Geburtstag und feierte in einer Discothek. Das war vielleicht ein lustiger Abend und wirklich komplett anders als eine Nacht in Deutschland. Die Menschen sind wirklich sehr verschieden. 🙂

Bilder hochladenWir Frauen müssen natürlich ordentlich posen 🙂

Bilder hochladenMeine beiden Cousins und ich

Die nächsten Tage gingen fröhlich so weiter und ich lernte immer mehr Familienmitglieder kennen. Überall wurde gelacht, geweint vor Freude, gegessen und geredet so gut es ging, mit meinem noch nicht so guten kroatisch/ bosnisch. Und natürlich habe ich jede Menge Fotos gemacht für meine Familie in Deutschland und für mich als Erinnerung.

Bilder hochladenEin Familienfoto mit einem Teil meiner Familie in Bosnien

Am Sonntag habe ich dann bei meinem Cousin Mirnes und seiner Frau Mirela geschlafen, hihi ja sie heißt genau wie ich Mirella, nur das sie mit einem „l“ geschrieben wird. 🙂 Und die restlichen fünf Tage habe ich bei meiner Cousine Sanela und ihren beiden zuckersüßen Kindern Ajla und Mujo geschlafen. Und ihr Hund Kili ist auch sooo süß.

Bilder hochladenSanela mit ihren Kindern

Bilder hochladenSanelas Kinder Ajla & Mujo und ich

Bilder hochladenKili ist sooo niedlich

Gestern wurde ich dann von meinem Cousin Mirnes, seiner Frau Mirela und ihrem kleinen süßen Sohn Mirnel zum Autobus Bahnhof in Tusla gebracht und von dort ging es um 19:00Uhr wieder 5:30 Stunden zurück nach Zagreb. Wir hatten eine Verspätung von mehr als einer halben Stunde, so war ich erst um kurz nach 1 Uhr nachts in Zagreb. Natürlich fuhren um die Zeit keine üblichen Straßenbahnen, also musste ich ein Stück mit einer Nachtlinie fahren und den Rest laufen. Am Ende war ich dann erschöpft und fröhlich um 2Uhr nachts bei mir zuhause. Dann habe ich noch geduscht, meine Taschen ausgepackt und natürlich noch meine Emails gelesen. 🙂

Bilder hochladenMirnes und seine Frau Mirela

Bilder hochladenMirnes und sein Sohn Mirnel, den Trainingsanzug habe ich ihm geschenkt, leider ist er noch etwas zu groß

Und nächstes Jahr geht es dann hoffentlich wieder zu meiner Familie. Mal sehen wie ich da die Zeit ohne Internet überlebe, die Woche ohne Internet war nämlich ziemlich hart für mich. 😉 Ich hoffe ihr nehmt es mir nicht übel das ich länger weg geblieben bin und mich nicht melden konnte.

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Bildrechte: Mirellas Testparadies

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