Durch BesserMittag bewusst essen im Büro – Lecker, schnell, gesund und unkompliziert

Wer meinen Blog auch über Instagram verfolgt, hat schon mitbekommen das ich das Unternehmen BesserMITTAG testen durfte. Dafür durfte ich eine Arbeitswoche lang täglich ein leckeres Gericht gemeinsam mit meiner Kollegin probieren. Ausprobieren durften wir gleich neun verschiedene Gerichte. Aber bevor wir zu den einzelnen Gerichten kommen, erst einmal etwas zu BesserMITTAG und ihrem Konzept.

Über BesserMITTAG:

BEWUSST ESSEN IM BÜRO

Dies ist ein Slogan des Leipziger StartUp-Unternehmens, welches Schluss machen möchte mit der Pausenbrot- und Imbissmonotonie. Mit BesserMITTAG sollt ihr abwechslungsreiche Mittagspausen erleben; nach dem Motto: „Abwechslung schmeckt am besten und ist gesund!“ Es bietet euch die Möglichkeit zu bestimmen was, wann und mit wem ihr esst und liefert eine individuelle, ausgewogene sowie bezahlbare Ernährung.

Dafür liefert das Unternehmen jede Woche frisch gekochte Gerichte ohne Konservierungsstoffe zu einem ins Büro. Dabei kann man auch angeben, was einem schmeckt und was man verträgt, sodass man jede Woche einen individuellen Essensplan vom Ernährungsexperten von BesserMITTAG vorgeschlagen bekommt. Oder man wählt seine Wunschgerichte, aus den gekühlten Menüs auf der Seite aus. Die Menüauswahl, auf der Seite des Unternehmens, kann man auch nach dem Preissegment clustern, von Economy (ab 3,95 €) über Basic bis hin zu Premium (bis zu 8,45 €).  Die Gerichte kann man minutenschnell in der Mikrowelle oder im Dampfgarer erwärmen.

Entscheidet man sich übrigens für die Möglichkeit Gerichte empfohlen zu bekommen, lernt das Unternehmen, anhand des BesserMITTAG-Algorithmus, was wem schmeckt und was nicht. Dabei fließen Bestellgewohnheiten, Ernährungsziele und Unverträglichkeiten sowie Bewertungen in die Entscheidung für die vorgeschlagenen Wochenmenüs mit ein. Also kann man genau angeben, ob man sich zum Beispiel vegan ernährt, Allergiker ist oder fit und leicht genießen möchte. Für die Erstellung abwechslungsreicher Wochenmenüs greift der Algorithmus auf die Gerichte und Rezepturen mehrerer Partnerküchen in ganz Deutschland zurück.

Möchtet ihr das Konzept nicht allein, sondern auch im Team nutzen, schlagt es einfach eurem Chef vor. Dann kann jeder Mitarbeiter individuell bestellen, ob 3, 4 oder 5 Gerichte pro Arbeitswoche, und BesserMITTAG beliefert das Büro wöchentlich mit den frischen, gekühlten Gerichten. Und auch die Bezahlung kann ganz einfach ablaufen: das Unternehmen zahlt und euer Anteil der gelieferten Gerichte wird einmal im Monat bei der Gehaltsabrechnung abgezogen.

Und das Beste ist, auch ihr könnt euch ein kostenloses Team-Testpaket, bestehend aus maximal neun Gerichten, anfordern. Denn BesserMITTAG möchte auch andere Unternehmen bzw. Teams von ihrem Service überzeugen. So könnt ihr ganz ohne Risiko und unverbindlich testen. Mehr dazu erfahrt ihr auf der Seite von BesserMITTAG.

Unser (Produkt-)Test:

Erster Kontakt und zunächst Verwirrung bezüglich des Konzepts:

Der Kontakt zum Unternehmen war sehr freundlich und man war immer sehr hilfsbereit, wenn ich auch etwas brauchte, um das Konzept dahinter komplett zu verstehen. Dies ist gar nicht so leicht, in Anbetracht der vielfältigen Möglichkeiten: Nutzt man das Konzept allein oder mit dem Team, zahlt man allein oder zahlt das Unternehmen dazu, bestellt man individuell anhand der Vorschläge auf der Seite oder lässt man sich wöchentlich Essenspläne vorschlagen und und und. Die Homepage konnte zwar Licht ins Dunkle bringen, aber aufgrund der Masse an Möglichkeiten und Informationen, war es wirklich schwer das Konzept auf Anhieb zu durchdringen; im Gegenteil ich musste mich erst einlesen. Vielleicht könnte die Homepage diesbezüglich noch etwas strukturierter und benutzerfreundlicher aufbereitet werden. Zwar schafft es die Homepage schnell und an verschiedenen Stellen die Vorteile des Konzepts einfließen zu lassen; was marketing-technisch natürlich auch richtig sein mag, aber es geht ebenfalls zu Lasten der Übersichtlichkeit. Auch das Design an sich, die Bilder und das Spiel mit den Farben, Schriftarten und -formen ist visuell zwar überaus ansprechend, macht das Ganze jedoch noch unübersichtlicher. Normalerweise Verweise ich nie auf andere Artikel bzw. Blogbeiträge, aber sehr gut geclustert fand ich hingegen, den Artikel von Meinstartup.com zu BesserMITTAG; auch wenn dort wenige Bilder enthalten sind, die den Artikel auflockern würden. Der Artikel machte schnell und präzise deutlich was BesserMITTAG ist und welche Vorteile sowie Möglichkeiten es beinhaltet.

Eine Annahme von mir ist außerdem, dass die wöchentlichen Essenspläne viel mehr Möglichkeiten bieten, als die Auswahl der Menüs auf der Seite. Denn auf der Seite können schließlich nur die Gerichte angeboten werden, die man als Mitarbeiter in ganz Deutschland bestellen kann. Weiß das Unternehmen hingegen in welcher Stadt der Arbeitgeber liegt, kann man auch alle Gerichte empfehlen, die ausschließlich von der dortigen Partnerküche angeboten werden. Nun aber zu meinen Erfahrungen beim eigentlichen Test.

Der Versand:

Der Versand ging absolut problemlos und wie vereinbart. Das Paket kam bis zu meiner Bürotür und so konnte ich gleich stöbern und schauen, was uns für den Test bereitgestellt wurde. Vorab machte ich nur die Eingrenzung, dass ich kein Fisch und keine Meeresfrüchte mögen würde, sodass es ansonsten die komplette Bandbreite an Menüs gab. Und ich war wirklich hin und weg von der Aufmachung der Gerichte und diesen selbst. Auch den Karton fand ich klasse, der zugleich praktisch und schick ist, in der silbernen Farbe. Ich nehme an, dass er, neben den zahlreichen Kühlelementen im Paket, ebenfalls dazu beiträgt, dass die Temperatur der Gerichte niedrig gehalten wird. Hier würde ich mir übrigens, der Umwelt zuliebe, einen Plan wünschen, der die Abholung des Kartons und der Kühlpacks beinhaltet; sodass sie wiederverwendet werden können. Denn wenn man sich wirklich jede Woche Essen bestellt, hinterlässt dies sehr viel Müll, der bestimmt auch nicht gerade gut bzw. biologisch abbaubar ist.

Die Gerichte:

Wie gesagt bekam ich für den Test neun Gerichte, die ich hier einmal aufzähle, mitsamt einer Angabe, welche meine Kollegin gegessen hat:

  • Hähnchengeschnetzeltes in Currysauce mit Duftreis
  • Putenmedaillons in Tomaten-Basilikumsauce mit Ratatouillegemüse und Langkornreis
  • Hähnchengeschnetzeltes mit Sesam, Mango, Shiitake, Sommergemüse und Langkornreis
  • Maispourlade kreolisch mit Kirschtomatengemüse und Graupenrisotto im Tomatensud mit Paprika
  • Gnocchi mit Gorgonzola Pastasauce
  • Tortelloni mit Ricotta und Spinat mit Arrabiata Pastasauce
  • Rahmgeschnetzeltes mit Champignons und grünen Bandnudeln (Meine Kollegin war Testerin)
  • Rinderbraten in Krensauce mit geröstetem Wurzelgemüse, Perlzwiebeln und Erbsen-Minz-Püree (Meine Kollegin war Testerin)
  • Jungschweinröllchen in Dreierlei-Senf-Sauce mit weißen Serviettenknödeln und Sommergemüse (Meine Kollegin war Testerin)

Die Auswahl der Gerichte:

Wie man sieht, waren bei den Gerichten sowohl klassische, als auch sehr außergewöhnliche Kompositionen dabei. So kann man bei BesserMITTAG alles finden, von allbekannten und heimischen Menüs, über bekannten, aber landesfremden-Küchen, bis hin zu exotischen und neuen Gerichten.

Zu den Angaben der Gerichte:

Hier sehr ihr beispielhaft welche Angaben man je Gericht bekommt. Darauf findet sich natürlich u.a. das Logo und die Adresse der Partnerküche bzw. des Herstellers, der Menütitel, die Inhaltsmenge, die Zutaten, die Nährwertangaben und die empfohlene Zubereitung. Diese Aufmachung kann natürlich von andere Gerichten abweichen, je nachdem von welcher Partnerküche/von welchem Hersteller die Gerichte stammen. Weiterhin gab es bei unseren Gerichten zwei Verpackungsformen: zwei der Gerichte befanden sich in einer Art Frischhaltebox aus Kunststoff mit zwei Fächern und sieben der Gerichte waren eingeschweißt, wobei jedes der Komponenten der Menüs einzeln verschweißt war, sodass die Konsistenz der einzelnen Bestandteile erhalten blieb und sich nichts vermischte.

Die Menge der Portionen:

Bei der Menge der Portionen konnten wir wirklich nicht meckern, im Gegenteil, meine Kolleginnen meinten oft: „Ist das nicht zu viel?“ Aber glaubt mir, wenn es schmeckt kann es nicht genug sein. So haben meine Kollegin und ich, wenn uns die Gerichte schmeckten, stets alles geschafft und waren auch immer bis zum Abendessen gut gesättigt, was wirklich wichtig ist, bei so einem Prinzip.

Zu der Zubereitung:

Die Zubereitung ging stets schnell und problemlos, auch wenn ich die Verpackung in der Box sehr viel angenehmer und bequemer fand, als in den einzelnen Tütchen. Die Tütchen muss man extra aufschneiden und auf den Teller geben, was bei zwei, aber zumeist drei Tütchen pro Gericht schon dauert, besonders wenn man nicht zu viele Reste darin lassen möchte. So müsste ich immer ordentlich quetschen, aber auch vorsichtig sein, mich dabei nicht zu bekleckern.

Zu der Konsistenz der Gerichte:

Auf meinem Instagram Account findet ihr zu all meinen getesteten Gerichten ein kurzes Fazit, weshalb ich hier nur auf Allgemeines und meine zwei Lieblingsgerichte eingehe.

Die Konsistenz der Gerichte bzw. der einzelnen Bestandteile der Menüs war so gut wie immer optimal. Besonders bei den Stärkebeilagen (Pasta, Reis, Gnocchi und Knödel) waren ich und auch meine Kollegin stets begeistert; nichts war zu matschig oder zu weich, sondern stets bissfest bzw. die Knödel und Gnocchi schön sämig und fest. Auch das Gemüse hatte immer eine gute Konsistenz und passte zum jeweiligen Gericht, mal knackiger, mal weicher und saftig. Besonderes Augenmerk haben wir natürlich auch auf die Konsistenz der fleischlichen Bestandteile gelegt und auch da konnte uns diese so gut wie immer überzeugen. Meine Kollegin schwärmte dementsprechend auch von der zarten und angenehmen Konsistenz des Rinderbratens beim Menü „Rinderbraten in Krensauce mit geröstetem Wurzelgemüse, Perlzwiebeln und Erbsen-Minz-Püree“. Nur die Jungschweinröllchen beim Menü „Jungschweinröllchen in Dreierlei-Senf-Sauce mit weißen Serviettenknödeln und Sommergemüse“ waren etwas zu zäh und trocken. Die Saucen konnten auch überzeugen, waren weder zu fest, noch zu flüssig.

Zum Geschmack der Gerichte:

Geschmacklich konnten uns alle Gerichte überzeugen; nur ein Menü fiel leider durch, wobei dies nicht an der Zubereitung oder dem Geschmack lag, sondern vielmehr an persönlichen Geschmacksvorlieben bzw. -Abneigungen.

Denn das Menü „Rinderbraten in Krensauce mit geröstetem Wurzelgemüse, Perlzwiebeln und Erbsen-Minz-Püree“ beinhaltet Silberzwiebeln, welche meine Kollegin gar nicht mag und da diese gerade in diesem Gericht sehr prägnant sind, war das ganze Menü nichts für sie. Auch die Sauce zum Fleisch mochte sie nicht, auch wenn, wie gesagt, die Konsistenz des Fleisches perfekt war. Das Erbsen Minz Püree empfiehlt sie hingegen gerne weiter; es war optimal gewürzt, schmeckte leicht exotisch und hatte ebenfalls eine super Konsistenz.

Mein absolutes Lieblingsmenü war „Maispourlade kreolisch mit Kirschtomatengemüse und Graupenrisotto im Tomatensud mit Paprika„; wobei ich dort auch etwas anders machen würde. Die Sauce zum Fleisch war einfach göttlich. Mit der Kokosmilch und den Limettenblättern hat es mich ganz stark an mein Lieblingsgericht aus Thailand erinnert: die Tom Kha Gai Suppe. Allerdings fand ich die Sauce zum Fleisch so lecker und perfekt, das mir als Beilage Gemüse und Reis ohne weitere Sauce gereicht hätten; hier war jedoch noch extra Tomatensauce bei dem Risotto und den Tomaten dabei. Zwar waren auch das Graupenrisotto und das Kirschtomatengemüse super lecker, aber eben nicht so passend zu dem Fleisch mit der exotischen Sauce. Fazit: Super leckeres Gericht, was ich jedoch anders kombiniert hätte.

Mein zweiter Favorit ist das Menü „Hähnchengeschnetzeltes in Currysauce mit Duftreis„, welches ich auch als erstes probierte. Wie gesagt ist der Reis, bei den Menüs, immer ein Knaller und zwar nicht nur von der Konsistenz, sondern auch geschmacklich. Wobei ich sagen muss, die richtige Konsistenz beim Reis, ist für mich, immer schon wesentlich mehr als die halbe Miete. Auch das Fleisch war super lecker, würzig, zart und in Kombination mit der ebenfalls gut gewürzten und geschmacksintensiven Currysauce sowie dem Reis einfach eine runde Sache.

Unser Fazit:

Wenn man das Prinzip von BesserMITTAG erst einmal verstanden hat, ist die Idee wirklich klasse. Besonders wenn man die Möglichkeit hat, eine Teil der Kosten vom Arbeitgeber übernehmen zu lassen spricht eigentlich nichts gegen das Prinzip. Zwar ist selbst kochen wahrscheinlich immer noch günstiger, aber dafür zahlt man dort mit „Zeit“. Schließlich macht sich das Essen nicht von allein und besonders wenn man nicht kochen kann oder einfach keine Lust hat, ist BesserMITTAG einfach perfekt; denn der Test konnte zeigen: Mit BesserMITTAG kann man sich nicht nur schnell und unkompliziert auf der Arbeit ernähren, sondern auch gesund, abwechslungsreich und für mich am wichtigsten wirklich lecker und auch lange gesättigt.

Einziger Kritikpunkt ist für mich, wie gesagt, der umweltschädliche Aspekt beim bzw. durch den Versand der gekühlten Produkte.

Vielen Dank an das Team von BesserMITTAG, für diesen „leckeren“ Test.

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Bildrechte: Mirellas Testparadies

Liebevolle Werbung: Dieser Artikel ist durch eine Kooperation entstanden, dies beeinflusst jedoch weder meine Meinung, noch meine Erfahrung mit dem vorgestellten Produkt.

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