Der Touch HD eReader von PocketBook – Lesen kann so schön sein

Seit ich klein bin lese ich gerne und viel. Bisher konnte ich mich jedoch nicht dazu durchringen, mir einen eBook-Reader zu kaufen, da ich mir nicht vorstellen konnte, auf das altbekannte Lesevergnügen zu verzichten. Da jedoch meine ältere Schwester, eine noch größere Leseratte als ich, schon seit drei Jahren eines besitzt und dies nicht mehr missen möchte, entschied ich mich dazu auch eines zu nutzen. Denn die Vorteile sind nicht von der Hand zu weisen, man kann unzählige Buchtitel bei sich haben und jederzeit wann und wo man will neue kaufen und darauf zugreifen. Ich entschied mich für das Touch HD von PocketBook, welches ich zum Testen erhielt und euch heute vorstellen möchte. Da ich vorher nie einen eReader besaß kann ich diesen objektiv bewerten und vorstellen.

Über den eReader Touch HD von PocketBook:

Der PocketBook Touch HD verspricht ein kontrastreichers und scharfes Bild für angenehmes Lesen, mit E-Ink-CartaTM-Technologie und einer Auflösung von 1072 x 1448 Pixeln sowie 300 dpi. Er hat einen 8 GB großen internen Speicherplatz für eBooks, Musik, Horbücher und Bilder. Diesen kann man noch auf 32 GB erweitern mit einer microSD-Karte. Der eReader soll durch einen leistungsfähigen Prozessor von 1 GHz und einem Arbeitsspeicher von 512 MB schnell arbeiten; Anwendungen schnell und zuverlässig reagieren lassen und die Seiten flüssig umblättern lassen. Der eReader bietet zahlreiche Feauters wie Touch Screen, WLAN, bereits vorinstallierte Abbyy Lingvo®-Wörterbücher in 21 Sprachen, eine Benutzeroberfläche in mehr als 30 Menüsprachen, einen Standard-3,5-Millimeter-Klinkenanschluss und eine Text-to-Speech-Funktion, mittels derer geschriebene Texte über externe Kopfhörer oder Lautsprecher ausgegeben werden können. Weiterhin unterstützt er 18 Textformate und 4 Grafikformate (JPEG, BMP, PNG, TIFF) sowie das Audioformat mp3. Während des Lesens kann man gleichzeitig Musik hören und die Audio-Einstellungen ganz einfach bedienen, wie die Lautstärke einstellen oder die Musik ausschalten. Er besitzt ein Soft-Touch-Gehäuse und einen extra griffig gestalteten Bereich auf der Rückseite, wodurch er angenehm in der Hand liegen soll. Die Größe ist 113,5 x 175 x 9 mm und das Gewicht liegt bei 180 g. Dank dem eingebautem WLAN können neue eBooks ohne mit dem PC verbunden zu sein auf den eReader geladen werden, per Dropbox, Send-to-PocketBook oder dem PocketBook Sync Services. Kaufen kann man es im Internet ab 145,- €. Hier zur Übersicht die technischen Daten:

Mein Produkttest:

Als der eReader bei mir eintraf konnte ich es gar nicht abwarten ihn auszupacken und auszuprobieren. Zunächst steckte ich ihn zum Laden ein und schaute in die Anleitung.

Zum Lieferumfang:

Das PocketBook kommt in einer schicken und platzsparenden Verpackung daher. Neben dem eReader gehören zum Lieferumfang noch ein Micro-USB Kabel, eine Schnellstartanleitung sowie ein niedlicher kleiner Hinweiszettel, welcher empfiehlt den eReader in einer Schutzhülle zu stecken.

Zu der Verarbeitung und dem Design:

Der eReader ist hochwertig, kompakt und stabil verarbeitet. Er besitzt eine schlichte, elegante matt-schwarze Softtouch-Oberfläche, die Licht schluckt und somit Lichtreflexionen verhindert. Auf der Vorderseite finden sich vier Bedienelemente, welche ich unten näher vorstellen werden, und die Bedienung des Touchscreens optimal ergänzen. Die Bedienelemente sind ebenfalls schwarz und glänzend, was ebenfalls edel wirkt, wodurch sie jedoch nicht so leicht erkennbar sind. Sie sind durch eine Trennlinie optisch vom Display abgetrennt. Auf der Unterseite sind die Anschlüsse, das Loch zum Zurücksetzen sowie der Standby bzw. An- und Ausschalter zu finden, welche ich ebenfalls noch erläutern werde. Die Vorderseite ist aus einem mattem Plastik und die Rückseite ist gerade, gummiert und besitzt ein Punktmuster, wodurch er griffig und angenehm zu halten ist. Beide Seiten, jedoch insbesondere die Vorderseite, sind anfällig für Fingerabdrücke. Der Bildschirm hat eine optimale Größe und ist 2 mm recht tief im Gehäuse eingebettet.

Die Bedienung des Touch HD’s und die Anschlüsse:

Der Touch HD besitzt unterhalb des Bildschirms vier frei belegbare Tasten, davon zwei physische Blättertasten (Zurück- und Weiterblättern) sowie eine Home- und Menü-Taste. Die Tasten sind leicht nach innen gewölbt und lassen sich leicht bedienen. Hier eine Abbildung, welche Funktionen den Tasten in der Werkseinstellung zugeordnet werden:

Auf der Unterseite befinden sich die Anschlüsse, das Loch zum Zurücksetzen und der Standby bzw. An- und Ausschalter. Der Einschalter ist weiß und mit LED ausgestattet. Ist der eReader eingeschaltet leuchtet dieses grün. Die Anschlüsse sind folgende: 3,5 mm Klinke, Einschub für eine Micro-SD-Karte und der Micro-USB-Anschluss, zum Laden und Synchronisieren des Geräts.

Zur Ersteinrichtung:

Für die Einrichtung brauchte ich eine gewisse Zeit, jedoch macht man dies auch nur einmal. Denn ich wurde aufgefordert diverse Log-Ins für verschiedene Dienste vorzunehmen; was ich tat, auch wenn dies kein Muss war.

Als nächstes meldete ich mich bei einigen Diensten an, wie dem eBook-Store LuceBuch, welcher auf dem eReader vorinstalliert ist; dazu im folgenden mehr. Bei Adobe habe ich bereits einen Account, sodass ich mich dort nur einloggen musste.

Zu guter letzt erstellte ich eine Email-Adresse, um mir über Send-to-PocketBook eBooks schicken zu können und loggte mich in meinem Dropbox Account ein.

Startbildschirm, Mitteilungsfenster und Anwendungsübersicht:

Der Startbildschirm ist ansprechend aufgebaut. Im oberen Teil werden fünf der zuletzt geöffneten Titel in einer Coveransicht angezeigt, welche man so schnell und bequem erneut auswählen kann. Allerdings finde ich den unteren Bereich, mit eBooks die kürzlich hinzugefügt wurden etwas unglücklich. Habe ich zum Beispiel an einem Tag drei mal infolge vier eBooks auf den eReader geladen, werden jeweils drei Ordner angezeigt, die jeweils das Datum und die Anzahl der hinzugefügten Bücher anzeigt, z. B.: Heute 4 Neue Bücher“. Hier würde ich es besser finden, die Ordner würden je nach Tag gebündelt werden und nicht nach der Anzahl der Vorgänge. Drückt man auf einen der Ordner gelangt man zur Bibliothek. Darunter befinden sich, zur schnellen Auswahl, die Bibliothek, der eBook-Shop und der Browser. Ganz oben wird links der Tag und die Uhrzeit angezeigt. Auf der rechten Seite werden die Anzahl der Nachrichten, die Stärke des WLANs, die Akkuanzeige und ein Symbol für die ein- oder ausgeschaltete Frontbeleuchtung angezeigt.

In der Mitte sind zwei Striche abgebildet für die Möglichkeit das Mitteilungsfenster zu öffnen. Dort werden die WLAN-Funktion ein- und ausgeschaltet, die Synchronisierungen sowie der Taskmanager, die Einstellungen, die Suchfunktion und die Benachrichtigungen angezeigt.
Die beiden Striche findet man auch am unteren Rand des Displays und öffnet darüber die Anwendungsübersicht, welche ich ebenfalls noch vorstellen werde.

Einstellungen:

Im Einstellungsmenü hat man alles Wichtige auf einen Blick und kann den eReader individuell anpassen. So kann man u. a. seine Konten und Synchronisierungen einsehen, die Sprache umstellen, das Datum und die Zeit einstellen sowie seine persönlichen Einstellungen anpassen.

Der Bereich der Konten und Synchronisierungen bietet einen guten Überblick und ermöglicht es sich dort an- und abzumelden.

Der Display:

Ich bin begeistert von dem Bildschirm, sowohl von der Größe als auch von der Helligkeit und der Auflösung. Die Schrift und auch die Bilder sind scharf und selbst wenn man die Ansicht sehr klein wählt, kann man alles klar und deutlich erkennen, nichts verschwimmt oder wird unscharf. Besonders gut gefällt mir die Beleuchtung, mit der man stets überall lesen kann, selbst bei der stärksten Sonneneinstrahlung. Diese ist homogen und gleichmäßig. Sie kann schnell und einfach über das längere gedrückt halten der Menü-Taste ein- und ausgeschaltet werden. Zudem kann man die Helligkeit im Einstellungsmenü anpassen. Um die Nutzung des eReaders weiter zu optimieren, würde ich eine automatische Lichterkennung bzw. -einstellung empfehlen, wie bei einem Smartphone. So würde sich die Helligkeit des eReaders stets anpassen, je nachdem wie die aktuellen Lichtverhältnisse sind.

Lesen mit dem Touch HD:

Da der eReader sehr leicht ist, eine angenehme Haptik hat und durch die Gummierung rutschfest in der Hand liegt, ist es sehr angenehm mit diesem zu lesen. Auch nach zwei-drei Stunden wird es nicht schwer oder anstrengend für die Augen. Die eBooks werden mit dem eReader optimal wiedergegeben und auch PDF-Dokumente kann ich ohne weiteres lesen. Alle Seiten und Absätze sind super eingestellt und können auch noch beliebig angepasst werden. Um die Schrift bzw. die Seite größer oder kleiner anzeigen zu lassen kann man dies, wie bei einem Smartphone, mit den Fingern größer und kleiner ziehen. Dabei wird in einem Vorschaufenster in der linken oberen Ecke angezeigt, wie die Größenverhältnisse dann ausfallen würden. Auch das Umblättern kann entweder mit dem Wischen über die Seite gemacht werden, über die Blättertasten oder durch das Klicken auf die mittlere oder untere Hälfte des Displaysrandes. Schließen kann man das Buch indem man auf die linke ober Hälfte drückt oder indem man das Menü öffnet und dort das „X“ anklickt. Zudem kann man auf der rechten Seite auf das Lesezeichen-Symbol drücken, um es zum Lesezeichen hinzuzufügen.

Tippt man den Text lange an kann man außerdem verschiedene Maßnahmen vornehmen, welche ihr im folgenden Bild seht:

Einstellungen während des Lesens:

Öffnet man das Menü kann man die Einstellungen ändern, die Seite drehen, eine Notiz hinzufügen, das Wörterbuch öffnen oder die Audiowiedergabe des Buches starten. Zudem kann man über eine Skala die Seite auswählen, was praktisch ist, wenn eine Buch sehr viele Seiten hat und man diese nicht einzeln durchblättern möchte. Je nachdem welches Format man öffnet unterschieden sich die Einstellungen minimal.
Bei einer PDF-Datei kann man unter den Einstellungen die Größe bzw. den Zoom auswählen, einen von vier Modi auswählen, Ränder manuell oder automatisch beschneiden und den Vollbildmodus einstellen, indem man angibt ob man die Seitenzahl und die Statusleiste angezeigt bekommen möchte.
Bei einem eBook kann man unter den Einstellungen den Aufbau der Seite auswählen (Silbentrennung, Schriftgröße, Zeilen- und Randabstand), die Schriftart und -formatierung sowie den Vollbildmodus, wie bei den PDF-Dateien. Gut würde ich es finden, wenn man auch die Möglichkeit hätte den Text links-, rechtsbündig oder im Blocksatz auszurichten. Wer es noch individueller wünscht, kann sich auch eigene Schriftarten installieren.
Öffnet man ein Dokument, welchers weder im EPUB-, noch im PDF-Format vorliegt, gibt es noch eine vierte Registerkarte „Kodierung“.

Bücher bewerten:

Wenn man häufig und gerne liest, weiß man wie wichtig Bewertungen sind. Immerhin gibt es viele Bücher und da sollte die Auswahl wohl überlegt sein. Um auch anderen bei der Bücherwahl zu helfen, kann man auch hier Bewertungen für die Bücher abgeben. Dafür tippt man auf das Symbol mit den Sprechblasen und schon erscheint ein Fenster von ReadRate sowie ein Reiter mit Informationen zum B
uch. Bei der Bewertung kann man auch praktische Dinge angeben, wie „Planen für Lesen“, „Lese gerade“ und „Gelesen“. Zudem kann man es direkt bestimmten Personen empfehlen und natürlich einen Kommentar zur Bewertung abgeben. Die Bewertung erfolgt über die Vergabe von Sternen, insgesamt fünf.

Die Text-To-Speech-Funktion:

Mit dem eReader kann man sich eBooks und PDF-Dokumente vorlesen lassen. Dabei kann man drei Sprachen auswählen; englisch, französisch und deutsch. Die deutsche Stimme wird von einem Mann gesprochen. Dabei kann man während des Vorlesens die Lautstärke ändern. Auch das Sprechtempo kann man verändern, allerdings nur unter den Einstellungen und ohne ein Hörbeispiel. Alles in allem eine nette Funktion, die man ab und an nutzen kann. Nur bei sehr bewegenden, spannenden oder gruseligen Stellen passt es eher weniger, da die Auto-Funktion nicht so gut lesen kann, wie man es bei solchen Stellen erwartet.

Die Bibliothek:

Die Bibliothek ist überaus umfangreich und ermöglicht eine individuelle Ansicht der eBooks, mit zahlreichen Filter-, Anzeige- und Sortiermöglichkeiten. Man kann die Bücher in eigene Ordner sortieren, als Favoriten markieren oder in eigene Sammlungen stecken. Man kann sie nach Autoren, Genres, Sammlung, Favoriten, Ordner, Formate, Reihe und PocketBook Cloud filtern (auf- und absteigend). Weiterhin kann man sich die gefilterten Bücher nicht nur nach Autoren und Titeln anzeigen lassen, sondern auch nach dem Hinzufüge- oder Öffnungsdatum sowie dem Dateinamen. Zudem kann man zwischen einer Cover- und Listenansicht umschalten. Um sich in der Bibliothek zu bewegen hat man ebenfalls viele Möglichkeiten, die Pfeiltasten auf dem Touchpad betätigen, über den Bildschirm wischen oder die Blättertasten nutzen. Auch noch zu erwähnen ist, dass der eReader sehr schnell arbeitet und so alle Cover und Titel schnell geladen und somit angezeigt werden. Auch beim wischen über den Bildschirm reagiert er sehr schnell.

eBooks kaufen/laden:

Es gibt einige Möglichkeiten eBooks auf seinen eReader zu laden. Meine Schwester hat mir zum Beispiel über ihren Laptop ihre eBooks auf mein PocketBook gezogen. Zudem kann man sich die Bücher über den integrierten eBook-Store (LuceBuch) kaufen und hat die Bücher dank PocketBook Sync direkt auf dem eReader. Den Shop LuceBuch finde ich jedoch nicht optimal, wenn man noch offen für Buchtitel ist, da nicht so viele Bewertungen hinterlegt sind, wie zum Beispiel bei Amazon oder anderen großen eBook-Onlineshops.Dafür ist er jedoch ansprechend aufgebaut.

Zudem kann man sich die Bücher auch per E-Mail schicken oder über Dropbox auf das Gerät übertragen, indem es damit synchronisiert wird. Mit der PocketBook-Cloud kann man zudem seinen Lesefortschritt geräteübergreifend synchroniseren sowie die Bücher selbst. Zu guter Letzt kann man sich auch in anderen eBook-Stores eBooks kaufen; dank dem integrierten Webbrowser und WLAN geht dies auch ganz bequem und schnell.

Standby-Modus, Suchfunktion:

Drückt man einmal kurz auf die Ein-Taste geht der eReader in den Stnadyby-Modus und wird er nicht bedient schaltet er sich automatisch vollständig ab. Der Neustart dauert zwischen 9 und 19 Sekunden. Befindet sich der eReader im Standby-Modus erscheint auf dem Display ein schlafender eReader, in Form von Sprechblasen mit Schlafzeichen. Die Suchfunktion ist ebenfalls sehr praktisch und ermöglicht das schnelle Suchen von Büchern.

Weitere Funktionen:

Die weiteren Funktionen können über den Startbildschirm ausgewählt werden und sind folgende:

Weitere Funktionen – Spiele:

Auch drei Spiele sind auf dem eReader vorinstalliert, falls man Langeweile hat, aber gerade nicht lesen möchte: Schach, Sudoku und Klondike. Auch die Spiele lassen sich gut bedienen und reagieren gut. Alles wird in einer guten Auflösung dargestellt und auch beim Klondike, was ich unter Solitaire kenne, ist es kein Problem, dass der Bildschirm nur ein Farbspektrum von schwarz zu weiß aufweist.

Weitere Funktionen – Galerie und RSS Nachrichten:

Eine nette kleine Spielerei ist die Galerie, wobei ich diese wohl eher selten nutzen werde, da man die Bilder nur in schwarz-weiß sehen kann. Über RSS Nachrichten kann man sich zum Beispiel Blogs abonnieren und so immer über seinen eReader informiert bleiben.

Weitere Funktionen – Musik und Zeichnen:

Sehr praktisch finde ich die Option Musik abspielen zu lassen. Die Wiedergabe verläuft einwandfrei und man hat so gut wie alle Wiedergabeoptionen, wie auf dem Smartphone auch. Man kann Wiederholungen ein- und ausschalten, die Lautstärke einstellen und wie die Reihenfolge beim Abspielen sein soll, random oder nach der Reihe. Zudem kann man sich Ordner und Wiedergabelisten erstellen oder sogar als ganzes auf den eReader übertragen werden. Die Reihenfolge der Titel in der Wiedergabeliste kann ebenfalls manuell angepasst werden. Dies ist jedoch sehr mühsam, weshalb ich empfehle, tatsächlich fertige Wiedergabelisten zu übertragen. Diese kann man vorher ganz unkompliziert am Laptop erstellen. Das Rüberziehen von Musik geht über den Laptop blitzschnell. Horbücher lassen sich auch sehr gut damit abspielen. Zu guter Letzt sollte man nicht vergessen die Wiedergabe abzuschalten, da die Musik auch im Standby-Modus automatisch weiterläuft und Strom verbraucht. Hier wäre es super, wenn die Wiedergabe automatisch beendet wird, wenn man den Kopfhörer heraus zieht.
Auch schreiben und zeichnen zu können, kann sich als nützlich erweisen oder auch mal als Zeitvertreib dienen.

Weitere Funktionen – Taschenrechner und Wörterbuch:

Neben dem praktischen Taschenrechner finde ich besonders das Wörterbuch sehr sinnvoll. Allerdings könnte dies noch weiter ausgebaut werden, sodass man auch zahlreiche, deutsche Wörter nachschlagen kann, die unbekannt sind. Zur Zeit stehen zwar Wörterbücher zum Übersetzen bereit, aber kein deutsches. Dafür kann man die zur Verfügung gestellten Wörterbücher einfach auswählen. Die Worterklärung wird übersichtlich am unteren Rand eingeblendet.

Mein Fazit:

Dies ist mein erster eReader und wird hoffentlich auch mein letzter sein… Denn ich finde ihn klasse und möchte ihn nicht mehr hergeben. Der Touch HD von PocketBook hat ein schönes Design, ist handlich, leicht und bietet auch noch nach Stunden ein angenehmes Lesegefühl ohne Müde Arme oder Augen. Der Bildschirm leistet perfekte arbeit, da er groß und hell ist. Die Bedienung ist intuitiv und bietet viele Möglichkeiten; so kann man zum Beispiel eine Buchseite auf drei verschiedene Art und Weisen weiterblättern. Zudem gefällt es mir, wie individuell man den eReader einstellen kann, ob nun bei der Tastenbelegung, bei dem Hintergrundbild oder dem Startbildschirm. Auch die Text-To-Speech-Funktionen, die Spiele, die Bibliothek, die Audiowiedergabe, der Micro-SD-Karten-Slot und das angenehme Lesen von PDF-Dokumenten sprechen absolut für den eReader. Zu guter Letzt sei erwähnt, dass man mit dem Touch HD absolut frei ist, da man auf jeden eBook-Store zugreifen kann und man über die verschiedensten Wege eBooks laden kann. Bis auf einige wenige kleine Verbesserungen, wie die angebotenen Wöterbücher, bin ich absolut zufrieden und kann ihn daher uneingeschränkt weiterempfehlen.

Vielen Dank an das Team von PocketBook und Open2Europe, für diesen „leserlichen“ Test.

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Bildrechte: Mirellas Testparadies und PocketBook

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