Die Wummelkiste, eine Bastel-Box für Kinder – Alicia wird zur Zauberin

Ich liebe Überraschungsboxen und spätestens seit der Degustabox, die wir monatlich bekommen, auch der Rest der Familie. Diesmal durften wir eine Box für Kinder testen und zwar die Wummelkiste, eine Bastel-Box.

Über die Wummelkiste:

Die Wummelkiste ist eine Bastel-Box für Kinder, die man sich als Abo bestellen kann. Wählen kann man zwischen dem 3-Monats-Wummel, wo man drei Monate lang jeden Monat eine Kiste für 19,95 € bekommt oder man bestellt sie monatlich neu und zahlt dann 34,95 € pro Kiste. Dabei behandelt jede Kiste ein anderes Themengebiet, mit dem man überrascht wird. Allerdings kann man sich auch gezielt Einzelkisten bestellen, wie die Box zum Thema Zauberwelten, welche wir auch zum Testen bekamen. Die Versandkosten sind innerhalb Deutschlands gratis und es gibt keine Mindestlaufzeit. Pro Wummelkiste sind immer drei bis vier Spiel- und Bastelprojekte mit einer Bastelanleitung sowie allen dazu benötigten Materialien enthalten. Geeignet ist die Kiste für Kinder im Alter von drei bis acht Jahren und sie soll nicht nur als Spielbeschäftigung dienen, sondern die Kinder auch fördern. Daher sind alle Projekte mit Pädagogen und kreativen Experten entwickelt worden. Je nach Bastel- und Spielprojekt werden unterschiedliche Entwicklungsfelder gefördert. Eingeteilt werden sie in vier Felder. Zudem werden die Projekte vier verschiedenen Methoden zugeordnet. Zu guter Letzt gibt es noch das Wummelmeter, welches angibt, wie viel Hilfe das Kind bei dem Spiel- und Bastelprojekt braucht.

Unser Produkttest:

Alicia ist noch 7 Jahre alt, wird morgen jedoch 8 Jahre alt. Sie freute sich riesig als sie hörte, dass diese Kiste für sie sei. Um ihre Freude darüber festzuhalten habe ich ein Unboxing Video für euch gedreht:

Der Inhalt der Box:

Wie ihr seht befanden sich in der schick verzierten Kiste vier Projekte, wobei drei davon in Seidenpapier eingeschlagen waren. Darüber befand sich ein Begrüßungsschreiben, für den oder die HelferIn und das erste Projekt, eine kleine Gesichte über das Zaubern. In dem Begrüßungsschreiben wurde das Prinzip der Kiste erklärt, mitsamt der Entwicklungsfelder, der Methoden und dem Wummelmeter. Dazu wurden, außer der Geschichte, alle Projekte vorgestellt, mit dem dazugehörigen Entwicklungsfeld und der Methode. Oben im Deckel des Kartons befand sich zudem eine Übersicht, in der das Thema der Box angegeben wurde sowie die vier Projekte kurz präsentiert wurden.

Unsere Meinung zu den Bastelanleitungen:

Die Anleitungen waren klasse, übersichtlich und schick gestaltet und dazu mit ausreichend Bildern, sodass Alicia durch den Text und die Bilder schnell verstand, was sie zu tun hatte. Die Anleitungen gliedern sich in die Vorderseite, mit dem Namen des Projekts, der Angabe des Entwicklungsfeldes und der Methode sowie dem Wummelmeter, die erste Seite, wo die Materialien vorgestellt werden, die zweite Seite, wo die eigentliche Anleitung abgedruckt ist und der Rückseite, wo je nach Länge des Projekts, entweder die Bastelanleitung fortgeführt wird oder noch ein kurzer Tipp/ ein Extra abgedruckt ist sowie der Angabe, dass man die Anleitung auch online als Video findet.

Projekt 1 – Zaubergeschichte:

Die Zaubergeschichte ist liebevoll gestaltet und gefällt Alicia gut. Sie fand sie interessant und sie bot einen guten Einstieg für die weiteren zauberhaften Projekte. Zudem konnte Alicia sie fast problemlos lesen. Auch wenn das Wummelmeter angibt, sie bräuchte viel Hilfe dafür. Nur den Namen des Zauberers findet sie schrecklich, da sie ihn bis zum Schluss nicht lesen konnte. Da wäre ein einfacherer und umgangssprachlicherer Name doch besser gewesen, um die Kinder nicht zu verunsichern oder zu demotivieren.

Projekt 2 – Magischer Begleiter:

Dann konnte Alicia mit dem ersten Bastelprojekt starten und ihren magischen Begleiter „zaubern“. Hier brauchte sie, wie auch angeben etwas Hilfe, aber vieles konnte sie auch alleine machen. Zu Beginn musste sie einen dunkelblauen Jutebeutel zuschneiden, dann Füllwatte hineingeben und dann den Beutel zukleben. Zu guter Letzt klebte sie noch die vorgestanzten Filzteile auf, den Schnabel, die Augen, die Flügel und die Füße. Nach knapp 20 Minuten war ihr magischer Begleiter, die Eule dann auch schon fertig. Sie mag die Eule sehr gerne, allerdings gefällt ihr nicht, dass die Flügel mit einem Pritstift befestigt wurden, da die Augen und besonders die Flügel so ständig abgefallen sind. Sie klebte diese dann noch einmal mit ihrem Flüssigkleber fest. Damit hält es etwas fester, aber für kleine Kinder wäre Nähmaterial und zu fester sowie flüssiger Kleber auch keine gute Idee gewesen.

Projekt 3 – Zauberkostüm:

Bei dem Zauberkostüm wurde angeben, dass sie wenig Hilfe bräuchte. Dies traf nicht ganz zu, da sie sowohl bei dem Zauberstab, als auch dem Hut etwas mehr Hilfe brauchte. Den Stern, als Spitze, konnte sie problemlos auf den Stab stecken bzw. kleben, aber bei dem glitzernden Klebefilm, musste ich ihr Helfen, da es gar nicht so einfach war, diesen schick und passend um den Stab zu wickeln. Bei dem Hut musste ich ihr die Knoten machen, damit das Gummiband auch am Hut hielt. Bekleben konnte sie ihn jedoch selbständig mit den Aufklebern. Den Stab und Hut findet sie schick, jedoch hält der Hut nicht so wie er halten soll, da er nicht wirklich rund bleibt, sondern eher eckig ist.

Projekt 4 – Magische Zaubershow:

Bei der Zaubershow musste ich Alicia durchweg helfen und selbst ich hatte Schwierigkeiten damit. Hier hatten wir zwei Zaubertricks, die wir basteln mussten. Zum Einen die Zauberkarte und zum Anderen den Bechertrick, der um einiges leichter zu basteln und zu begreifen war.
Beim Bechertrick hatten wir zwei Silberfolien, eine Serviette, einen Pappstern sowie einen Becher. Dann mussten wir den Becher mit der offenen Seite auf die Silberfolie kleben und nun entlang des Becherrandes die Folie ausschneiden. Dann war der Trick auch schon fertig gebastelt. Zum Zabern nimmt sie die zweite Silberfolie legt den Becher dort drauf sowie den Pappstern und fängt an zu zaubern. Sie legt die Serviette über den Becher sagt einen Zauberspruch und setzt den Becher dann auf den Stern, da der Becher unten mit Silberfolie beklebt ist, sieht es nun so aus als sei der Stern weg, doch eigentlich befindet er sich unter der Folie am Becher. Meine Mutter und meine Brüder waren total erstaunt und fanden den Trick klasse.
Beim Basteln des Zauberkarten Tricks hatten wir so unsere Problemchen. Für den Trick bekamen wir zwei Pappen mit Sternenmuster, zwei Aufkleber mit demselben Muster, vier bedruckte Bänder sowie eine Wummelkarte. Nun mussten wir die Bänder wie vorgegeben an die beiden Pappen mit Sternenmuster kleben, was gar nicht so einfach war, da sich die Bänder immer wieder verzogen. Zudem wussten wir nicht genau wie weit wir sie auf der Karte platzieren sollten, da die gestrichelte Linie, die dies Angab kürzer war, als wir die Bänder letztendlich auf den Karten platzierten. Dann mussten wir noch die Enden der Bänder sowie die Nummern 1 und 2, die jeweils auf den beiden Pappkarten standen, mit den zwei Aufklebern verdecken. Dann war der Trick jedoch endlich fertig und Alicia hatte einen weitern Zaubertrick. Ich konnte anhand der Anleitung leider nicht erschließen, wie dieser funktioniert, doch unsere Mutter erklärte es uns dann. 🙂 Und danach waren wir richtig begeistert von dem Trick und der Idee dahinter.

Alicias Meinung zu der Wummelkiste:

Alicia findet die Wummelkiste klasse. Sie mag die Idee, dass die Kiste verschiedene Bastelprojekte enthält, die jedoch alle zu einem Thema gehören. Mit dieser Kiste traf das Unternehmen auch genau ihren Geschmack. Die Idee eine kleine Zauberin zu sein fand sie richtig gut. Auch wenn sie manche Projekte doch recht schwer fand, was wohl auch daran liegt, dass sie darin nicht geübt ist, da wir dies Zuhause sehr selten machen, machte ihr das Basteln sehr viel Spaß. Besonders gut findet sie ihren magischen Begleiter, den Stab und die Zaubertricks.

Unser Fazit:

Alles in allem ist die Wummelkiste für uns fast durchweg positiv zu bewerten, da sie sehr kindgerecht gestaltet und gut durchdacht ist. Mir gefällt der pädagogische Aspekt, mit den Entwicklungsfeldern, den Methoden und dem Wummelmeter und auch wie die Idee der Bastelkiste umgesetzt wurde, da die Box ein schickes Design hat, alle Materialien gleich vorhanden sind sowie qualitativ hochwertig sind und die Anleitungen immer sehr ansprechend, übersichtlich und gut verständlich sind. Zu guter Letzt finde ich es klasse, dass man durch die verschiedenen Themen jeden Monat mit einer neuen Themenwelt bzw. Kiste überrascht wird. Zwei kleine Kritikpunkte sind für uns, dass wir doch recht schnell mit den Bastelarbeiten fertig waren und ich würde sie definitiv keinem Dreijährigem Kind empfehlen, da selbst Alicia mit ihren fast 8 Jahren noch einige Probleme damit hatte. Zudem denke ich nicht, dass ein Dreijähriges Kind vom Horizont her wirklich etwas damit anfangen kann. Ansonsten kann ich sie durchweg weiterempfehlen.

Vielen Dank an das Team von Wummelkiste für diesen “spaßigen” Test.

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Bildrechte: Mirellas Testparadies

Dies ist ein Beitrag mit Produktsponsoring! Dennoch gibt er meine unverfälschte Meinung wieder!

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