17 Tage Tasmanien oder warum ich so lange nichts von mir habe hören lassen

Hallo meine Lieben,

die letzten Tage habe ich nichts von mir hören lassen und dies aus einem ganz bestimmten Grund: 17 Tage lang bin ich mit fünf klasse Mädels auf einem Roadtrip in Tasmanien gewesen. Gerade befinde ich mich am Flughafen in Hobart, um zu meinem nächsten Reiseziel, Melbourne, weiterzufliegen. Aber nun erstmal zum wunderschönen Tasmanien. 17 Tage ist wirklich eine lange Zeit, um diesen kleinen Landstrich von Australien zu bereisen, aber ich wollte alles sehen, was es zu sehen gibt und dies am besten ganz entspannt. Das ist uns letztendlich auch gelungen; abgesehen von den vorhersehbaren Zickereien bei einem Roadtrip unter fünf Mädels. Denn neben der absoluten Freiheit durch einen fahrbaren, bewohnbaren Untersatz bedeutete dies Stress und Arbeit: Stets Ausschau nach einem Klo halten, oder eben auch nicht (ab geht’s in die Natur), einer Dusche, ob warm oder meist leider kalt oder eben mit Wasser aus einer PET-Flasche (ganz Camper-like) und und und. Auch beim Kochen musste man sich behelfen, denn einen Kühlschrank gab es nicht und zum Kochen hatten wir zwei Gaskocher und zwei wirklich sehr kleine Töpfe; gestopft werden wollten am Ende des Tages aber stets die ausgehungerten Mäuler, von den langen Wanderungen, auf einen Berg, zu einer Höhle oder was auch immer. Da kam es dann nicht selten vor, dass der Reis, die Nudeln oder was auch immer wieder mal angebrannt sind; ansonsten sind wir alle natürlich wahre Sterneköche.

Gestartet hat unser Roadtrip in der Hauptstadt, Hobart, wo wir einen Tag zum Ankommen hatten. Zwei von uns haben dann am nächsten Tag unseren gemieteten Camper von WickedCampers, nahe dem Flughafen, abgeholt und schon ging es los. Während unseres Trips haben wir die schönsten, vielfältigsten und atemberaubendsten Teile Tasmaniens befahren und bewandern dürfen. Nicht umsonst ist Tasmanien für seine ausgedehnte und unberührte Natur bekannt. Selbst im Januar (Touristen-Hochsaison) hatten wir bekannte Spots wie Cape Hauy, die Wineglass Bay, die Russel Falls, Mount Wellington oder die Bay of Fires so gut wie für uns allein. 

Was wir sonst noch alles erlebt habe und wie wunderschön es in Tasmanien ist könnt ihr gerne auch in bewegten Bildern sehen. Denn natürlich hatte ich meine Kamera überall dabei und habe alles für euch festgehalten. Die Videos dazu werde ich nach und nach in den nächsten Wochen auf meinem YouTube-Kanal hochladen. Ansonsten könnt ihr dort meine Anfänge in Sydney mitverfolgen. 🙂

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